<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641</id><updated>2011-04-21T19:46:36.958-07:00</updated><title type='text'>russland im spiegelbild</title><subtitle type='html'>Ich verließ Berlin Anfang Juli 2007 mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Leben und arbeiten in Moskau war einerseits schon immer ein Traum - andererseits sind es die Träume, die zu viele Erwartungen wecken und zu viele Enttäuschungen bergen. Genauso ist es mit der Arbeit beim Spiegel: eine große Herausforderung!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>28</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-9007271453831982635</id><published>2007-11-26T10:02:00.000-08:00</published><updated>2007-11-26T10:39:15.104-08:00</updated><title type='text'>Millionärsmesse Moskau</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Autofelgen aus Gold - und ein Mammut für die Gattin&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt;Die Millionärs&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt;messe in Moskau ist das Disneyland für Reiche Russen.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt;Extravaganz verkauft sich am besten: Diamanten besetzte Autos, aus&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt;Mammutelfenbein geschnitzte Schachbretter und ausgestopfte Säbelzahntiger.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt;Ein Schnäppchen kostet in der Kategorie der Superreichen eine Million&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt;Dollar.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt; &lt;/span&gt;  &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="q"&gt;Drei halbnackte, mit Glitzerspray eingeölte Blondinen räkeln sich auf dem&lt;/span&gt; Verkaufstresen. Mit ihren langen Beinen umkreisen sie eine mit 24 &lt;span class="q"&gt;Karat vergoldete Espressomaschine der Edelmarke "Bugatti", die zur Auktion freigegeben ist. Innerhalb von wenigen Sekunden wird der zuvor kaum beachtete Ausstellungsstand mit den edlen Küchengeräten aus Italien zum&lt;/span&gt;Blickfang für russische Machobonzen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sPhBQ-UYI/AAAAAAAAA9A/8pFsMY9gs4Y/s1600-h/PB220040.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sPhBQ-UYI/AAAAAAAAA9A/8pFsMY9gs4Y/s200/PB220040.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137216859895910786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3000 Euro bietet der dickliche Mann in der ersten Reihe, der sich leicht betrunken von den Mädchen zum Geld ausgeben anreizen lässt. 4000 Euro will Bulgar Rachmanow, ein Geschäftsmann aus Aserbaidschan, auf den Tisch legen. "Diese &lt;span class="q"&gt;Kaffeemaschine gibt es nur ein Mal auf der Welt", zuckt er lässig mit den Schultern. Seine Hände stecken locker in der Hosentasche des braunen Nadelstreifenanzugs. "Wenn schon kein Bugatti vor meiner Garage steht, dann muss ich doch wenigstens ein&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;en in der Küche haben", erklärt er seinen&lt;/span&gt; &lt;span class="q"&gt;Spontaneinkauf. Dabei trinkt er lieber Tee als Kaffee und fährt einen Austin &lt;/span&gt;Martin, wie er beiläufig anmerkt.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="q"&gt;Die Millionärsmesse in Moskau ist das Shoppingparadies der&lt;/span&gt; Superreichen der russischen Hauptstadt. Sie findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt und Moskau hat was Umsatz und Extravaganz angeht schon lange den beiden anderen Veranstaltungsorten den Rang abgelaufen: Amsterdam und Shanghai. In den zwei Ausstellungshallen am westlichen Stadtzentrum unternehmen mehr als hundert Stände von Luxusprodukten den Versuch, Menschen, die von der Jacht bis zum Privatjet ohnehin schon alles haben, doch noch&lt;br /&gt;etwas zu verkaufen. Das Prinzip der 200 Aussteller: Exotisch muss es &lt;span class="q"&gt;sein.&lt;/span&gt;  &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt;Ein Säbelzahntiger als Hauskatze&lt;/span&gt;  &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;&lt;span class="q"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Einzigartig auf der Welt ist beispielsweise der zwei Meter lange, &lt;span class="q"&gt;ausgestopfte Säbelzahntiger aus der späten Eiszeit - mit echtem Fell und original, rund 50.000 Jahre altem Schädel. Er fletscht am Ausstellungsstand des russischen Museums "Iceage" den Bonzen die 15 Zentimeter langen Eckzähne entgegen. Der&lt;/span&gt; Preis für dieses einmalige Stück: umgerechnet gerade mal rund 51.000 Euro. Da wendet sich manch Reicher gruselnd und kopfschüttelnd.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;"Zu billig", sagen sie dann. "Dabei ist das doch die perfekte &lt;span class="q"&gt;Hauskatze", sagt, Alexander Swalow, Verkaufsdirektor des Moskauer Vertriebs für archäologische Funde aus der Eiszeit und streichelt dem gewaltigen Tier zärtlich durch das Fell. "Man muss ihn nicht&lt;/span&gt; &lt;span class="q"&gt;füttern und er macht sich gut in großen Wohnzimmern", schmunzelt er. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="q"&gt;Eigentlich verkauft "Iceage" Zähne, Skelette, Mammut-Schädel und Mammut-Elfenbein an Museen weltweit als Exponate. Nur in Russland interessieren sich hauptsächlich Privatkunden für die seltenen Fundstücke&lt;/span&gt; &lt;span class="q"&gt;aus den sibirischen Eisschichten. &lt;/span&gt;&lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="q"&gt;Im März vergangenen Jahres hatten Swalow und seine Kollegen einen &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;sonderbaren Auftrag, verrät er. E&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;in reicher Russe wollte seiner Frau ein &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Geschenk zum Frauentag machen und bestellte ein Mammut-Skelett. "Wir mussten &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;das dreieinhalb Meter hohe Gerippe mitten in der Nacht auf einem Hügel vor &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;dem Haus aufbauen", erzählt er schmunzelnd. Umgerechnet fast 60.000 Euro &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;kostete die Überraschung - das Mammutskelett steht immer noch in der &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Datschen-Siedlung am südlichen Stadtrand von Moskau.&lt;/span&gt;  &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt;Weltstadt der Milliardäre&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="q"&gt; &lt;/span&gt;  &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Moskau ist heute so etwas wie die Weltstadt der Reichen, oder besser gesagt: die Welthauptstadt der Reichen, die ihr Geld so schnell ausgeben, als gäbe es kein Morgen. Laut Business-Magazin "Forbes" leben in der teuersten Stadt der Welt, mehr Milliardäre als in&lt;br /&gt;jeder anderen &lt;span class="q"&gt;Metropole. Russland ist mit 53 Dollar-Milliardär&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;en auf der Weltrangliste der&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="q"&gt;Superreichen auf Platz drei aufgestiegen, nach den USA und Deutschland. Ihr &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Vermögen ist zusammen 337 Milliarden Wert - mehr als ein Viertel des &lt;/span&gt;Bruttoinlandproduktes des Riesenreiches.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sPihQ-UcI/AAAAAAAAA9g/Q7higcGkXPs/s1600-h/PB220006.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sPihQ-UcI/AAAAAAAAA9g/Q7higcGkXPs/s200/PB220006.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137216885665714626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das &lt;span class="q"&gt;Durchschnittsalter der im russischen &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;"Forbes"-Magazin veröffentlichten 100 reichsten&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt; Russen liegt bei 45 Jahren. &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Sie sind nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den wilden Neunziger &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Jahren schnell zu Geld gekommen und haben keine Scham, ihr Reichtum zu &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;verprassen. Doch die Zeiten, in denen sich die Ölbarone mit Villen, Autos, &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Jachten und Privatjets eingedeckt haben, sind vorbei. Der erste Kons&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;umrausch &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;ist erst einmal befriedigt. Selbst ein eigenes U-Boot zu besitzen, ist "out".&lt;/span&gt;  &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;&lt;span class="q"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="q"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;"Um den reichen Russen überhaupt noch was verkaufen zu können, muss man sich &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;was einfallen lassen", erklärt Leonhard Gruhm, Geschäftsführer der deutschen&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt; Geschwister Hillebrand GmbH, die Dresdner Porzellan in Moskau vertreibt.&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt; Deswegen hat er zehn Mitarbeiter der seiner russischen Partnerfirma &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;zweieinhalb Monate lang 750.000 glitzernden Swarowski-Kristallsteinen auf &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;einen weißen Mercedes kleben lassen. Jetzt ist der Wagen mehr als das &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Doppelte wert und ein attraktiver Blickfang, u&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;m die Schickeria an seinem Messestand mit den Porzellanvasen zu locken. Die Idee hat funktioniert: Eine Stunde nach Eröffnung der Messe haben bereits fünf Russen Interesse daran angemeldet. "Einer davon kauft den Glitzerwagen als Hochzeitslimousine", ist er sich sicher.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sPhRQ-UZI/AAAAAAAAA9I/4nlgQafwpjE/s1600-h/PB220008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sPhRQ-UZI/AAAAAAAAA9I/4nlgQafwpjE/s200/PB220008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137216864190878098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="q"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="q"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schnäppchen für eine Million&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="q"&gt;Ein neuer Trend auf der Millionärsmesse sind in diesem Jahr bizarre &lt;/span&gt;Motorräder.  Auch hier zieht &lt;span class="q"&gt;Selte&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;nheitswert als Verkaufsargument. Ob in violett mit goldenen Felgen, &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;silber-blau glitzernden Motor oder mit Airbrush von nackten Frauen auf dem&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt; Benzin-Tank - jedes Motorrad ist ein Unikat und nur auf Bestellung zu&lt;/span&gt; bekommen. Ein anderer Hersteller, die russische Vertriebstocher des &lt;span class="q"&gt;amerikanischen &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Motorradherstellers "Arlen Ness" rechnet mit großem Umsatz. Vor einem Monat &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;haben sie in Moskau ein Geschäft eröffnet. In Sankt Petersburg suchen sie &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;noch immer nach einem geeigneten Ausstellungsraum. Die meisten Russen, die &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;umgerechnet über 50.000 Euro  für eine getunte Chopper ausgeben, seien in &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;ihrer Jugend schon Motorrad gefahren, erzählt Jaroslawl Pasternak, &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Verkaufsmanager von "Arlen Ness". Heute s&lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;ind sie Chef eines Unternehmens und &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;wollen sich ihren Jugendtraum erfüllen. Doch viele bestellen die edlen &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Maschinen nicht um damit zu fahren, erklärt er: "Wir haben Kunden, die &lt;/span&gt;stellen sich das edle Stück einfach nur ins Wohnzimmer."&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="q"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="q"&gt;Sonderangebote der Spitzenklasse gibt es auch: Eine Million kostet das &lt;/span&gt;&lt;span class="q"&gt;Schnäppchen am Stand der Edelautomarke Bentley: Wer vier mit &lt;/span&gt;750-Karat- Edelsteinen besetzte Felgen kauft, der bekommt den Wagen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; -------------------------------&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style=""&gt;In der Kältekammer gegen den Wodkarausch&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;b style=""&gt;Deutsche Firmen profitieren vom Goldrausch der Russen. Neben mit Kristallen besetzten Mercedes-Limousinen und Villen im Stil von Baden-Baden verkaufen sich auf der Millionärsmesse in Moskau auch medizinische Geräte für den Hausgebrauch: Die Kältekammer "Made in Germany" ist die teuerste Aspirin der Welt – gegen den dicken Kopf nach zu viel Wodka.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobald die Tür zur Kältekammer verriegelt ist und Enrico Klauer, ein erfinderischer deutscher Geschäftsmann, die Temperatur auf minus 85 Grad eingestellt hat, wirbeln in der Kabine kleine Schneeflocken umher. Die drei leicht bekleideten, russischen Models bekommen eine Gänsehaut, während die männlichen Messebesucher sie durch die Glastür hindurch schmunzelnd beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ein Quadratmeter große Box, die normalerweise zur Schmerzbehandlung bei Rheuma in deutschen Kliniken steht, ist so etwas wie die teuerste Aspirin-Tablette der Welt, oder ein extravanganter Alcaselzer-Ersatz: Für 160.000 Euro lässt sich so der Kater nach einer durchzechten Wodka-Nacht behandeln. Nach drei Minuten Kältetherapie ist der Kopfschmerz weg, die Durchblutung auf Hochtouren – das jedenfalls verspricht der deutsche Medizingerätehersteller „mecoTec“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Firma aus dem süddeutschen Pforzheim will sich einen neuen Markt erschließen. Für das Badezimmer der reichen Russen hat Enrico Klauer einen Prototyp seiner Kältekammer entworfen. Sie ist kleiner und lässt sich wahlweise auch in der russischen Sauna anschließen. „Unser Partner ist sich sicher, dass sich die Box in Russland prima verkaufen lässt“, erklärt Klauer, Geschäftsführer von „mecoTec“, der in Moskau das deutsch-russische Joint Venture „Criohome“ aufgebaut hat. „Reiche Russen haben den Fitness-Trend entdeckt“, meint der russische Direktor Erganokow Chasanbi und zwinkert: „Aber das Wodka-Trinken können sie&lt;br /&gt;dennoch nicht lassen.“&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sPiBQ-UaI/AAAAAAAAA9Q/ro1tGYz0g5w/s1600-h/PB220002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sPiBQ-UaI/AAAAAAAAA9Q/ro1tGYz0g5w/s200/PB220002.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137216877075780002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Deutsche Marie-Christine von Wedel, Teilhaberin der&lt;br /&gt;Service-Agentur „The Noble World“, am Stand nebenan hat schon in der Kältekammer gebibbert. Vielleicht ist das ein Luxusprodukt, das die Firma in ihr Angebot aufnehmen wird. „The Nobel World“ versorgt die Schickeria mit allem, was zu einem Luxusleben dazu gehört: ob nun das Feriendomizil in Saint Tropez, Nizza oder Kitzbühl, einen privaten Joga-Trainer oder den Kindergeburtstag am Pool – für die Reichen organisieren sie alles, solange sie dafür bezahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher waren die Deutschen und Briten ihre besten Kunden, heute seien es neben den Saudis die Russen, schwärmt sie. „Die Milliardäre aus Moskau geben ihr Geld gerne aus“, schmunzelt Wedel. Sie seien nicht so knausrig wie die Deutschen. 200.000 bis 300.000 Euro für ein Wochenende am Mittelmeer plus ein Kilo Kaviar. Das sei mittlerweile Standard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgefallene Wünsche muss sie dennoch manchmal organisieren: Ein Russe wollte unbedingt Champagner der Marke „Kristall“, die er mit dem Privatjet aus dem gerade in bester Lage eröffneten Moskauer Ritz-Carlton Hotel nach Saint Tropez einfliegen ließ. Die zwölf Flaschen für die Dinnerparty kosteten schlappe 100.000 Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neue Generation der reichen Russen sei zivilisierter und noch jünger als die erste Generation der Oligarchen,  verrät Wedel. Zwischen 35 und 40 Jahre schätzt sie ihre Kunden. „Die Zeiten, als die Russen polternd das teure Porzellan durch das Wohnzimmer der gemieteten Villen geworfen haben, sind vorbei“, erzählt sie sichtlich erleichtert. Jetzt sind die Russen ihre Lieblingskunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knapp 70.000 Euro hat ihre Agentur „The Nobel World“ für den Ausstellungsstand auf der Moskauer Millionärsmesse ausgegeben. Doch es hat sich gelohnt. Fünf Interessenten kann sie schon am ersten Messetag verbuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutsche Unternehmen profitieren sichtlich vom Geldsegen, den der hohe Ölpreis dem russischen Rohstoffmecca beschert hat. 53 Dollar-Milliardäre zählt das Riesenreich laut dem Business-Magazin „Forbes“. Es werden jährlich mehr. Russland hat Deutschland auf der Rangliste der reichsten Menschen der Welt fast überholt. Die Deutschen liegen mit 55 Milliardären auf Platz zwei, die Russen auf drei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Superreichen wie der Ölmangnat Roman Abramowitsch oder der Aluminiumprinz Oleg Deripaska lassen sich bei der „Millionair Fair“ nicht sehen. Schließlich sind sie Milliardäre und außerdem besitzen sie schon alles. Im Fall von Abramowtisch: Jachten, ein U-Boot, einen&lt;br /&gt;Privatjet und mehr als ein gutes Dutzend Villen. Also schlendern lediglich die so genannten Mini-Oligarchen, unscheinbare  Banker und Geschäftsmänner mit Millionenvermögen, gelangweilt und gerne auch einmal in Jeans durch die Ausstellungshallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich kann überhaupt keine Millionäre entdecken“, zuckt Hans Schott mit den Schultern. Gemeinsam mit seiner Frau Maja Schott, die Luxusimmobilien verkauft, ist er nach Moskau gereist, um sich die extravaganten Russen einmal live anzusehen. Im Fernsehen hat das Berliner Ehepaar im vergangenen Jahr eine Reportage über die Millionärsmesse gesehen. Dieses Jahr sind sie selbst hier und machen lange Gesichter: „Man braucht doch nicht nach Russland fliegen, um sich Mercedes, Volkswagen und Dresdner Porzellan anzuschauen“, seufzt Schott. Wahrscheinlich aber haben sie den ein oder anderen schwerreichen Russen einfach nicht erkannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Made in Germany“ jedenfalls hat auf der Millionärsmesse einen ebenso guten Ruf wie in Russland generell. So ein Mercedes sei immer noch das beste Aushängeschild für deutsche Luxusprodukte, findet Leonhard Gruhm. Er ist Geschäftsführer der Geschwister Hillebrand&lt;br /&gt;GmbH, die Dresdner Porzellan in Moskau vertreibt. Gruhm hat zehn Mitarbeiter zweieinhalb Monate lang 750.000 glitzernde Swarowski-Kristallsteine auf einen weißen Mercedes kleben lassen. Der funkelnde Wagen ist ein attraktiver Blickfang, um die Schickeria an seinem Messestand mit den Porzellanvasen zu locken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil deutscher Glamour so gut bei den Russen ankommt, hat die britische Immobilienfirma „Intermarksavills“ in der Ausstellungshalle am westlichen Stadtrand von Moskau ein kleines Stück Schwarzwälder Luxusleben aufgebaut. In Miniaturform kann sich der reiche Russe in&lt;br /&gt;einem Glaskasten eine Baden-Badener Villa aussuchen. Die kann er dann in eineinhalb Jahren in der Datschen-Siedlung „Baden-Baden-Moskau“ am südwestlichen Stadtrand der russischen Hauptstadt beziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Münchner Architekturbüro „Neumayer &amp;amp; Partner“ plant das Projekt. „Damit auch wirklich deutscher Luxus-Standard eingehalten wird“, erklärt die Verkaufsmanagerin Elena Karpowa. „Reiche Russen lieben Baden-Baden schon seit dem 19. Jahrhundert“, schwärmt sie. Sie wollen&lt;br /&gt;so leben wie einst Iwan Turgenew und Fjodor Dostojewskij, die beide den Badeort im Nordschwarzwald besucht haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Mit Geld ist einfach alles möglich in Russland. Und wenn man tief genug in die russische Erde bohrt, findet man dort auch heiße Mineralquellen wie sie in Baden-Baden aus dem Boden sprudeln – oder eben jede Menge Öl.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-9007271453831982635?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/9007271453831982635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=9007271453831982635' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/9007271453831982635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/9007271453831982635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/millionrsmesse-moskau.html' title='Millionärsmesse Moskau'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sPhBQ-UYI/AAAAAAAAA9A/8pFsMY9gs4Y/s72-c/PB220040.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-5841218598405264631</id><published>2007-11-26T09:51:00.000-08:00</published><updated>2007-11-26T09:59:56.262-08:00</updated><title type='text'>"Die Fratze des Regimes"</title><content type='html'>&lt;b style=""&gt;„Die Fratze des Regimes“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;Die russische Staatsmacht löst den Protestmarsch der „Nichteinverstandenen“ gewaltsam auf.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Spezialeinheiten&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt; nehmen Ex-Schachweltmeister und Galionsfigur der Opposition, Garr&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt;y Kasparow, fest. Eine Woche vor den Parlamentswahl&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt;en in Russland zeigt das Putin-Regime seine „Furcht erregende Fratze“. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Seine fünf breitschultrigen Bodyguards konnten Ex-Schachweltmeister und Oppositionspolitiker Garry Kasparow nicht beschützen. Mit brachialer Gewalt stürzen sich die mit Helmen, Schienbeinschonern und Schutzwesten gepanzerten, muskelbepackten Männer der Spezialeinheit OMON auf die Reporter und Kameramänner, die Kasparow umringen. Fotografen stürzen im Gemenge zu Boden, Kameras werden zertreten. Während die großen Männer der OMON seine Bodyguards in die Mangel nehmen, versucht Kasparow zu entwischen. Doch er hat keine Chance.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sJQRQ-UVI/AAAAAAAAA8o/0Y8XYwP0LoM/s1600-h/OMON.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sJQRQ-UVI/AAAAAAAAA8o/0Y8XYwP0LoM/s200/OMON.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137209975063335250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Die Demonstranten schreien im Chor „freies Russland, freies Russland – Russland ohne Putin“, als die aggressiven OMON-Einheiten den Oppositionspolitiker an den Armen packen und ihn zum Polizeibus schleifen. Der steht schon für ihn bereit. „Ihr Banditen“, schreit eine Rentnerin mit weißer Fellmütze den Kommandierenden der Spezialeinheiten des Innenministeriums an, als er die Wagentür hinter Kasparow schließt. „Ihr tretet die Demokratie mit den Füßen“, brüllt sie und zeigt dem breitschultrigen Mann die Faust. Kasparow schiebt von innen den Vorhang am Rückfenster des Polizeibusses zur Seite und winkt den Reportern und Demonstranten durch die schmutzige Scheibe hindurch zu. „Freies Russland, freies Russland“, fordern die Protestler. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Als der Bus mit Kasparow, der Galionsfigur des Oppositionsbündnisses „Anderes Russland“, abfährt, verstummen die Sprechgesänge. Aggressiv schupsen die gepanzerten Männer die Teilnehmer des Protestmarsches, Reporter, Fotografen und Kameramänner vor sich her. Sie bilden eine Kette, um die Straße zu versperren und den Demonstrationszug endgültig zu stoppen. Als ein junger Russe erneut die Parole „Russland ohne Putin“ anstimmt, wird auch er gepackt, davon geschleift und festgenommen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Ziel des so genannten „Marsches der Nichteinverstandenen“ war es, eine Petition für faire Wahlen bei der Zentralen Wahlkommission im Stadtzentrum Moskaus abzugeben. Doch die Einheiten der OMON hatten das Ende der Mjasnizkaja Straße verbarrikadiert, die ins Zentrum führt, um den Demonstrationszug zu stoppen. Eine Woche bevor das russische Volk am 2. Dezember aufgerufen ist, ein neues Parlament zu wählen, hat die russische Staatsmacht vor den laufenden Kameras der in- und ausländischen Reporter gezeigt, was sie von Demokratie hält. „Geh von der Straße oder ich schlag dich mit meinem Knüppel“, fährt der Kommandiere der OMON einen Journalisten der englischen Tageszeitung „The Moscow Times“ an, als dieser ihn nach dem in der Verfassung verankertem Demonstrationsrecht fragt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Dabei hatte alles friedlich begonnen. Am Nachmittag versammeln sich einige tausend Protestler zu einer genehmigten Kundgebung in der Sacharow-Straße. Kasparow, dessen Oppositionsbündnis „Anderes Russland“ nicht zu den Wahlen zugelassen ist, hält eine feurige Rede: „Dieses Regime hat keine Allergie gegen Blut!“, wettert er in das Mikrofon, als er auf den Krieg in Tschetschenien und das Geiseldrama in Beslan zu sprechen kommt. „Freies Russland“ antworten ihm die Demonstrationsteilnehmer. Auch Boris Nemzow, Spitzenkandidat der Oppositionspartei „Union der gerechten Kräfte“ (SPS) attackiert den Präsidenten und nennt ihn einen Zyniker: „Ole Ole Ole Ole – Russland ohne Putin, Russland ohne Putin“, stimmt er die Menge ein. Seine Parteianhänger schwenken mit Blau-Weiß-Roten Flaggen der SPS-Partei. Auf einem selbst gemalten Schild ist Putins Gesicht neben einem Hitler Portrait zu sehen: „Warm hast du deinen Bart abrasiert?“, steht darunter.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sJQxQ-UXI/AAAAAAAAA84/9PtEGHQXv2U/s1600-h/PB240004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sJQxQ-UXI/AAAAAAAAA84/9PtEGHQXv2U/s200/PB240004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137209983653269874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;„Ich kann es nicht glauben, dass ihr Deutschen Putin einen Demokraten nennt“, klagt der 74-jährige Rentner Michail Tschudarkow. Er habe noch unter Stalin in der Armee gedient, erzählt er. „Den würde doch auch niemand als Demokraten bezeichnen“, regt sich der ehemalige Journalist und Gründer einer Bürgerrechtsbewegung gegen den Krieg in Tschetschenien auf. Er wird nächste Woche die SPS wählen, deren Umhang er über seinem schmutzigen Anorak trägt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;In der Sacharow-Straße in der Nähe der Metrostation Komsomolskaja haben sich an diesem grauen Wintertag rund 2000 Menschen versammelt, um ihren Frust und ihre Verzweiflung über die anstehenden Wahlen auszudrücken. Darunter sind nicht nur alte Menschen, die die Sowjetzeiten noch erlebt haben und sehen wie das Land zurück in die Autokratie fällt, sondern auch junge Aktivisten wie die Psychologie-Studentin Lena Ledweka. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Sie trägt eine Flagge mit den russischen Nationalfarben über den Schultern und hält die Verfassung wie eine Urne, die sie zu Grabe trägt, vor sich. „Wir haben faktisch keine wirklichen Wahlen nächste Woche. Das ist reine Farce“, erklärt sie. „Die Wahlen finden auf der Straße statt – nur hier können wir noch zeigen, dass wie gegen das Regime sind“, sagt sie und hält die Verfassung hoch. Eigentlich würde die 22-Jährige gerne ihr Kreuz neben der Option „gegen alles“ machen, so wie es früher auf den Wahlzetteln in Russland möglich war. Doch auch diesen Ausdruck des Protestes hat der Kreml abgeschafft, als 2005 das Wahlgesetz geändert wurde. Deswegen bleibe ihr nur eine Wahl, sagt sie: einen dicken Strich durch den gesamten Wahlzettel zu machen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sJQhQ-UWI/AAAAAAAAA8w/V82zt514bCU/s1600-h/PB240010.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sJQhQ-UWI/AAAAAAAAA8w/V82zt514bCU/s200/PB240010.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137209979358302562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;„Ich kann verstehen, wenn die Jugend enttäuscht ist und ins Ausland abwandert“, mischt sich Viktor Medwedowskij ein. In diesem Russland unter Putin gebe es für junge, kritische Leute faktisch keine Perspektiven, seufzt der 77-jährige Rentner. Deswegen hätten die klugen Leute schon lange das Land verlassen. „Wenn man den aggressiven OMON-Männern ins Gesicht guckt, dann kann man es sehen: die Furcht erregende Fratze des Regimes“, empört er sich und zeigt zu den gepanzerten Spezialeinheiten hinüber, welche die Kundgebung hermetisch abriegeln. Auch er wird nächste Woche bei den Wahlen für die Oppositionspartei SPS stimmen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Doch was Menschen wie Medwedowskij und Tschurdakow mit dem Bürgerrechtler Simon Lebedowskij gemein haben, ist: Sie wählen SPS oder die demokratische Partei „Jabloko“, weil ihre Stimmen sonst kein Gehör finden. Der Pensionär Lebedowskij, ehemaliger Lehrer und Gründer des philosophischen Debattierclubs „Kontakt“ gibt zu, dass er sich bei keiner der beiden Parteien wirklich aufgehoben fühlt. Denn: „Sowohl der Vorsitzende der SPS, Nemzow, als auch der Jabloko-Chef, Gregorij Jawlinskij, sind machtbesessene Egomanen“, klagt er. Deswegen wird es auch nie gelingen, die beiden Parteien zu vereinigen und eine starke Opposition aufzubauen. Die Opposition, so wie sie heute in Russland auf die Straße gegangen ist, schwächt sich also vor allem selbst. Und auch Kasparow, der sich wie ein Märtyrer von der Staatsmacht festnehmen lässt, kann ihr dabei nicht helfen. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-5841218598405264631?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/5841218598405264631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=5841218598405264631' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5841218598405264631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5841218598405264631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/die-fratze-des-regimes.html' title='&quot;Die Fratze des Regimes&quot;'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sJQRQ-UVI/AAAAAAAAA8o/0Y8XYwP0LoM/s72-c/OMON.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-7156772758813669035</id><published>2007-11-26T09:45:00.000-08:00</published><updated>2007-11-26T09:50:26.950-08:00</updated><title type='text'>Der gezähmte Russen-Hitler</title><content type='html'>&lt;b style=""&gt;Der gezähmte Russen-Hitler &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;Der „Woschd“ – der „Führer“, wie die Anhänger der Liberaldemokratischen Partei ihren Vorsitzenden Wladimir Schirinowskij nennen, ist das enfant terrible des russischen Politschauspiels. Der ultranationalistische Demagoge will als Präsidentschaftskandidat antreten. Andrej Lugowoj, der mutmaßliche Mörder des mit Polonium vergifteten Alexander Litwinenko, ist der zweite Mann neben ihm. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sobald die gepanzerte Staatslimousine von Wladimir Schirinowskij anhält, gehen alle in Habacht-Stellung. Der „Woschd“, übersetzt „der Führer“, rückt an. So nennen die Anhänger ihren Vorsitzenden der Liberaldemokratischen Partei Russlands (LDPR). Schon Josef Stalin hat sich so betiteln lassen. Der breitschultrige, glatzköpfige Leibwächter springt vom Beifahrersitz auf, hält dem Parlamentsabgeordneten die Autotür auf. Zwei schlaksige junge Helfershelfer holen Flugzettel und Parteiprogramme aus dem Kofferraum. Russische und ausländische Journalisten zücken die Mikrofone. Sie alle wissen: Wenn Schirinowskij in den Wahlkampf zieht, seine geballte Faust gegen seine Zuhörer erhebt und mit Worten um sich schießt, dann ist jeder seiner Sätze eine Kampfansage.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sHRRQ-UUI/AAAAAAAAA8g/TNDGhHtf1nQ/s1600-h/PB080093.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 230px; height: 208px;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sHRRQ-UUI/AAAAAAAAA8g/TNDGhHtf1nQ/s320/PB080093.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137207793219948866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Unruhestifter wettert gegen Alles und jeden: In einem hautengen schwarzen Batman-Kostüm verkleidet rapt er mit einer Hip-Hop-Gruppe gegen Drogendealer und Sowjetnostalgiger oder er zettelt Prügeleien im Parlament an. Wenn er nicht mit ausfallenden Worten die Kommunisten anschreit oder Polizisten bei einer Straßenkontrolle als Banditen beschimpft, dann findet er seine Feinde im Ausland: Die Briten hätten die Revolution von 1917 angezettelt – genauso wie den Krieg in Tschetschenien. Die USA würden von Georgien aus den Kaukasus, den kaspischen Raum und den Nahen Osten kontrollieren und die weltweiten Ölreserven in Beschlag nehmen. Die Chinesen hätten die Absicht, Sibirien und den fernen Osten Russlands zu erobern. In der Welt von Wladimir Schirinowskij gibt es viele Bösewichte – und unter all diesen brüstet er sich dann als Saubermann. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Provokateur umgibt sich gern mit den Feinden des Westens, wie einst mit dem Diktator Saddam Hussein, den er öfter in Bagdad besuchte. Der eigentliche Alleinherrscher seiner Liberaldemokratischen Partei hat sich kürzlich einen in Russland populären zweiten Mann zur Seite gestellt: Andrej Lugowoj, den die britischen Behörden verdächtigen, den Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko in London mit radioaktivem Polonium vergiftet zu haben. „Seht her, das ist ein echter russischer Patriot“, preist ihn Schirinowskij und provoziert damit einmal mehr seinen derzeitigen Lieblingsfeind England, das die Auslieferung von Lugowoj fordert. Der angebliche Ex-Agent und heutige Unternehmer in der Sicherheitsbranche, Lugowoj, stellt den optimalen Kandidat, um den drögen Wahlkampf in Russland mit anti-westlichen Parolen aufzupeppen. Gleichzeitig wird er als zukünftiger Parlamentsabgeordneter strafrechtliche Immunität genießen und die Forderungen nach Auflieferung an England werden damit endgültig vom Tisch gekehrt. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mit seinen rhetorischen und mitunter auch handgreiflichen Ausfällen hat sich der Demagoge in den 18 Jahren seiner Politikerkarriere international viele Namen gemacht: Als den „Russen-Hitler“ bezeichnete ihn die Bild-Zeitung. „Russlands ersten Staatsclown“ nennt ihn die die Frankfurter Allgemeine Zeitung. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der 61-jährige Jurist und Doktor der Philosophie ist seit 1989 Vorsitzender der Liberal-demokratischen Partei Russlands (LDPR), die weder liberal noch demokratisch ist. Aus europäischer Perspektive gehört die LDPR ins ultranationalistische oder rechtskonservative Lager, auch wenn Schirinowskijs Ideologie nicht rassistisch ist. Als Sohn eines polnischen Juden und studierter Orientalist, der fließend Türkisch spricht, macht er sich für ein russisches Imperium stark, das sämtliche Turkvölker südlich von Russland integriert. „Der große Sprung nach Süden“ ist der Titel seines politischen Pamphlets, das in den neunziger Jahren für Wirbel sorgte. Darin zeichnete er seine Vision, in welcher „russische Soldaten ihre Stiefel im indischen Ozean waschen“. Auch zu den diesjährigen Parlamentswahlen hat er wieder eine 50-seitige Broschüre verfasst, die er stolz auf der Pressekonferenz bei der Zeitung „Argumenty i Fakty“ verteilt. „LDPR – die russische Macht“ heißt sie. Der Wahlslogan, mit dem sich Schirinowskij auf den Plakaten schmückt, lautet: „Nicht lügen – sich nicht fürchten!“ – auch auf diesen Postern hat er seine Hand zur Faust geballt.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die LDPR brüstet sich damit, die älteste Partei Russlands zu sein. Offiziell wurde sie 1918 zum ersten Mal als so genannte nicht-kommunistische Partei registriert. Schirinowski hat sie 1989 nur neu auflegt. Sie hat nach eigenen Angaben 146 000 Mitglieder und ist in allen Bundesländern der Russischen Föderation vertreten. In ihrem 47 Seiten umfassenden Parteiprogramm zielt die LDPR darauf ab, ein russische Imperium ohne Sowjetnostalgie zu errichten: Eine starke Armee solle wieder her, damit Russland nicht untergehe. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Um seine Bedrohungsszenarien zu unterstreichen hebt der Scharfmacher während seiner Hasstiraden auf der Pressekonferenz in Moskau warnend den Zeigefinger, haut mit der Faust auf den Tisch und holt zwischendurch tief Luft bevor er wie ein Maschinengewehr loslegt: „Das sind doch alles Idioten!“, zieht er über seine Wahlkampfgegner her. Der Vorsitzende der Kommunisten, Gennadi Sjuganow, sei ein Marxist. Und Boris &lt;span style=""&gt;Gryslow&lt;/span&gt; von der Putin-Partei „Einheitliches Russland“ und Sergej Mironow von der „Partei Gerechtes Russland“ seien „Kremlowskijs“, wie er die Politmarionetten des Kremls nennt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dabei ist er selbst einer dieser Hampelmänner, die der Kreml installiert hat um die Parteienlandschaft aufzuwirbeln. Als ehemaliger Offizier der Sowjetarmee und juristischer Berater einer KGB-Propagandaeinheit steht Schirinowskij nach wie vor im Dienst des Inlandgeheimdienstes, auch wenn er dies bestreitet. Der Politharlekin mit den vielen Gesichtern schlägt damit mehrere Fliegen mit einer Klappe.&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Als ultranationalistisches, radikales Schreckgespenst spielt der zweifache Präsidentschaftskandidat das enfant terrible der russischen Politszene. Im Westen hat dies den gewünschten Erfolg: Schirinowski ist der personifizierte Albtraum aller, die auf eine demokratische Entwicklung in Russland hoffen. Dagegen kann Putin wie einst sein Vorgänger Boris Jelzin als liberaler Demokrat glänzen. Noch dazu dienen die imperialistischen Parolen als innenpolitische Strategie, der nach wie vor starken Kommunistischen Partei Stimmen zu klauen. Auch bei den Parlamentswahlen im Dezember liefert sich die LPDR ein Kopf an Kopf Rennen mit den Kommunisten. Beide Parteien haben Chancen, wieder in die Duma einzuziehen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen im März nächsten Jahres hat Schirinowksi bereits angekündigt.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Dementsprechend wettert Wladimir „Wolfowitsch“ Schirinowskij einerseits gegen die Politik Putins, stimmt aber andererseits in der Duma wie ein gezähmter Wolf stets Kreml-konform ab. Als Chef einer angeblich liberaldemokratischen Partei hetzt er nicht nur gegen die Kommunisten, sondern auch gegen die „wahren“ Liberaldemokraten, Grigorij&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Jawlinski von der Oppositionspartei „Jabloko“ und Boris Nemzow von „Union der Rechten Kräfte“. Mit seinen simplen Parolen wie „gegen den schmutzigen, perversen Kapitalismus“ ist er der Blitzableiter für den Frust der einfachen Russen, die mit so Vielem unzufrieden sind. Mit nationalistischen und imperialistischen Losungen hat er seine Partei als Auffangbecken der rechtskonservativen Wähler etabliert. Die haben in ihm nicht nur eine aufmüpfige und erfolgreiche „Führerfigur“ gefunden, sondern die LDPR hat im Vergleich zu den rechtsradikalen Splittergruppen tatsächlich Erfolg, seit 18 Jahren im limitierten Politikspiel mitspielen zu dürfen und in der Duma vertreten zu sein. Über die „Nazisten, Faschisten, Hooligans und Skinheads“, die kürzlich in Moskau demonstriert haben, macht er sich lustig: „Die können noch so laut schreien, die haben doch nichts zu sagen“, winkt er spöttisch ab.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Alexej Mitrofanow, der ehemalige zweite Mann und Mitbegründer der LDPR, ist mittlerweile in die Kreml-Partei „Gerechtes Russland“ übergelaufen. Die LDPR befinde sich in einem „politischen Ghetto“ und es sei inzwischen „sinnlos“, Mitglied zu sein, erklärte Mitrofanow seinen Schritt. Seitdem nennt ihn der ehemalige Parteifreund Schirinowski einen „Verräter“. Auch hier zeigt sich Schirinowskijs Führungsstil: Wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn. So hat er sich beim Chef der Partei „Gerechtes Russland“ sogar offiziell bedankt: „Wir sind Herrn Mironow sehr dankbar, dass er uns von Alexej Mitrofanow befreit hat.“ Dieser habe die Partei in den Schmutz gezogen, weil er den Erotikfilm „Julia“ mitproduziert habe. Darin spielen die Porno-Darsteller die Anführer der Revolutionen in Georgien und der Ukraine: Michail Saakaschwili und Julia Timoschenko. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-7156772758813669035?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/7156772758813669035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=7156772758813669035' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/7156772758813669035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/7156772758813669035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/der-gezhmte-russen-hitler.html' title='Der gezähmte Russen-Hitler'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sHRRQ-UUI/AAAAAAAAA8g/TNDGhHtf1nQ/s72-c/PB080093.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-3863932682295991997</id><published>2007-11-26T09:14:00.000-08:00</published><updated>2007-11-26T09:45:14.547-08:00</updated><title type='text'>Putins Plan-Herrschaft</title><content type='html'>&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;b style=""&gt;Putins Plan-Herrschaft&lt;/b&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;„Putins Plan“ heißt das Wahlprogramm der Kreml-Partei „Einiges Russland“. Doch dieser Plan existiert nicht. Eine Musikgruppe aus Wladiwostok macht den Wahlslogan jetzt zum Kultobjekt, denn „Plan“ ist auch das russische Slangwort für Marihuana.&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Unter all den bunt bemalten hölzernen Matroschken an Irina Iwanowas Souvenirstand neben dem Roten Platz in Moskau gibt es eine, die verkauft sich besonders gut derzeit: Die Steckpuppe mit dem Portrait des Präsidenten Wladimir Putin. Gleich fünf davon stehen zwischen den Matroschken mit den Gesichtern von Lenin, Stalin, Harry Potter und John Lennon. „Es ist doch Wahlkampf“ lächelt Iwanowa und zeigt auf das riesige Werbeplakat hinter ihr: „Moskau wählt Putin“ steht dort.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sFQBQ-USI/AAAAAAAAA8Q/GaCAgc0VaPc/s1600-h/P7080011.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 235px; height: 176px;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sFQBQ-USI/AAAAAAAAA8Q/GaCAgc0VaPc/s320/P7080011.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137205572721856802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Mit klammen Fingern öffnet sie die zweiteilige Präsidenten-Matroschka. Heraus nimmt sie eine kleinere Puppe mit Putin-Gesicht. Als sie diese Schachtelfigur aufmacht, lächelt einem erneut Putin entgegen. Wen wundert es: Selbst die kleinste, erdnussgroße Figur im Inneren des Puppenbauchs ist dem Präsidenten wie aus dem Gesicht geschnitten – Putin ist einfach überall. Die Parlamentswahl am 2. Dezember wird zum Referendum über ihn und seine politische Zukunft. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Der Präsident ist nicht nur zur Schaufensterpuppe, sondern auch zum Inhalt einer – seiner – Partei avanciert, deren Mitglied er nicht einmal ist. „Putins Plan ist Russlands Sieg“ lautet der Slogan, mit dem „Einiges Russland“ wirbt. Wer die Wahlkampf-Broschüre auffaltet, dem lächelt nach dem Matroschka-Prinzip der Präsident entgegen: Er steht in einem Ernte reifen Roggenfeld und blickt zuversichtlich in die Ferne. Doch was sind die Ziele und Inhalte von „Putins Plan“? Diese Frage kann&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;kaum jemand beantworten. Wie bei der Matroschka ist auch der Putin-Wahlkampf eine Mogelpackung. Egal wie viele Schachtelpuppen man öffnet, heraus kommt immer eines: Leere – wie der Slogan „Putins Plan“. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Wer in der Parteizentrale anruft, bekommt eine Broschüre mit Präsidenten-Reden zugeschickt, denn der viel beworbene Plan Putin existiert in Wirklichkeit gar nicht. Wer auf der Webseite der Putin-Partei „Einiges Russland“ nach einem Programm sucht, findet deshalb nur ausschweifende Kommentare: „Wir brauchen eine Mehrheit in der Duma und in der Regierung, um Putins Plan zu erfüllen“, fordert der Partei-Vorsitzende Boris Gryslow. „Putins Plan zur Schaffung einer großen russischen Zivilisation“, preist der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Andrej Worobew. Darüber prangt die Überschrift „Einiges Russland erfüllt Putins Plan“.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sFQRQ-UTI/AAAAAAAAA8Y/UKdmkI42znU/s1600-h/PB190041.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sFQRQ-UTI/AAAAAAAAA8Y/UKdmkI42znU/s320/PB190041.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137205577016824114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Das Motto „Planerfüllung“ als Parteiprogramm erinnert an die Zeiten der Sowjetunion. Schon damals garantierte die Kommunistische Partei die Herrschaft ihrer Generalsekretäre – von Stalin oder Chruschtschow bis hin zu Gorbatschow – die verfassungsrechtlich keinerlei Amt inne hatten und dennoch alle Fäden im Staat zusammenhielten. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Politologen und Journalisten spekulieren über die Zukunft Putins, dessen letzte Amtszeit als Präsident laut Verfassung im Frühjahr ausläuft. Der Putin-Kult lässt jedoch erahnen, dass er nicht einfach von der politischen Schaubühne zurücktritt. Zum „Nationalen Führer“ hat ihn die ergebene Partei bereits auserkoren. So verläuft in Putins Russland derzeit alles nach Plan. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Damit ist der Grundstein zu einer charismatischen Herrschaft gelegt, die keine verfassungsrechtliche Legitimation mehr braucht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Denn das Volk verlangt angeblich nach ihm, dem „Führer“ mit Charisma: Eine vom Kreml initiierte Massen-Bewegung mit dem Namen „Für Putin“ fordert Putin auf, weiter im Amt zu bleiben. 71.280 Anhänger haben bereits auf deren Webseite ihre Stimme abgegeben – es werden von Minute zu Minute mehr. Prominente und Intellektuelle wie Regisseur Nikita Michailkow und Albert Tscharkin, Präsident der Sankt Petersburger Kunstakademie, flehen Putin in einem Brief inbrünstig an, zu bleiben. Das erinnert stark an die Treue-Rituale der Stalinzeit, als der „Führer“, Stalin, mit Bittbriefen überhäuft wurde. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Wladislaw Surkow, der Puppenspieler und Chefideologe im Kreml, dessen Erfindung die Partei „Einiges Russland“ ist, hat also lediglich alte Tricks wieder aufgelegt: die Einigung des Volkes unter einer Vaterfigur. Ähnlich wie in den dreißiger Jahren das Politbüro um Stalin einen Personenkult gesponnen hat, so erdichtet heute das moderne Politbüro, die Präsidialadministration und deren Vizechef Surkow, den Putin-Kult um den Präsidenten. Wie die Sowjet-Partei einst den Marxismus-Leninismus, so predigt die Partei „Einiges Russland“ heute „Putins Plan“ als Weg in eine bessere Zukunft. Folgt darauf der Putinismus? &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Der Plan ist im Wahlkampf so allgegenwärtig, dass sogar die Opposition darauf anspringt.&lt;br /&gt;Die „Kommunistische Partei“ wirbt mit dem Slogan „Plan des Volkes“ und die Oppositionspartei „Union der Rechten Kräfte“ entwarf den Spruch „Putins Plan ist Russlands Schritt zurück“. So wirkt auch ihr Gegenplan nur wie eine hohle Matroschka und bietet doch keine Alternativen zu Putins Plan-Herrschaft. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Zumindest durch Wortspielereien der russischen Jugend wird dem Plan doppeldeutiger Sinn eingehaucht. Eine Rockgruppe aus Wladiwostok hat einen Song herausgebracht: „Der Präsident ist zufrieden / Er betrachtet Russland als ein Paradies / Putins Plan ist die Schlagzeile / Ist das nicht heiß?“, lautet der Refrain. Der Rap parodiert und zelebriert zugleich die geistigen Verirrungen der Putin-Fans. „Plan“ ist das russische Slang-Wort für Marihuana. Im Video-Clip der Band „Koreiskije LEDschikij“, „Koreanische Flieger“ steht Putin in einem Ernte reifen Cannabis-Feld und guckt bekifft in die Ferne. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-3863932682295991997?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/3863932682295991997/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=3863932682295991997' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/3863932682295991997'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/3863932682295991997'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/putins-plan-herrschaft.html' title='Putins Plan-Herrschaft'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/R0sFQBQ-USI/AAAAAAAAA8Q/GaCAgc0VaPc/s72-c/P7080011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-5202477299808395816</id><published>2007-11-12T10:13:00.000-08:00</published><updated>2007-11-12T10:14:08.891-08:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RziX8K4h22I/AAAAAAAAAhI/fxyIa3WEuQo/s1600-h/P7030045.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RziX8K4h22I/AAAAAAAAAhI/fxyIa3WEuQo/s320/P7030045.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style='clear:both; text-align:CENTER'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-5202477299808395816?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/5202477299808395816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=5202477299808395816' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5202477299808395816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5202477299808395816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/blog-post.html' title=''/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RziX8K4h22I/AAAAAAAAAhI/fxyIa3WEuQo/s72-c/P7030045.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-4430124659684471795</id><published>2007-11-10T15:19:00.000-08:00</published><updated>2007-11-10T15:28:48.617-08:00</updated><title type='text'>Die Putinjugend rüstet auf</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;b style=""&gt;Die Putinjugend rüstet auf &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i style=""&gt;Von Simone Schlindwein, Moskau &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;10.000 Nashi-Aktivisten campen am Seliger See außerhalb von Moskau. Mit militärischem Training und ideologischen Parolen rüsten sie sich für die Parlaments-Wahlen im Dezember dieses Jahres – und sind bereit, gegen eine mögliche Revolution in Russland zu kämpfen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Der militärische Drill der russischen Jugendorganisation „Naschi“ beginnt pünktlich in der Früh. Um acht Uhr morgens im Camp am Seliger See, rund 350 Kilometer nordwestlich von Moskau, jagt die Wachmannschaft die Aktivisten mit Trillerpfeifen aus den Schlafsäcken. Rund 10.000 treue Putin-Anhänger stehen ohne zu Murren zur Morgengymnastik stramm: „Los, los, los!“, kommandiert Naschi-Führer Wasilij Jakemenko über die Lautsprecheranlage. Laute Techno-Musik dröhnt über den Seliger See. Die Naschi-Mädchen joggen zur großen Bühne im Zentrum des riesigen Zeltlagers. Im einheitlichen, rot-weißen Sportdress werfen sie alle gleichzeitig die Arme in die Luft: „Und eins, und zwei, und drei…!“, es folgt eine Stunde Aerobic, während die Jungs ihren Zehn-Kilometer-Dauerlauf durch den Wald antreten. Im Gleichschritt, natürlich.&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Das Sommerlager der Putinjugend „Naschi“ (die „Unsrigen“) findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Doch dieses Jahr ist es anders: größer, organisierter, ideologisch ausgefeilter. Versammelten sich im vergangenen Jahr 5000 am Seliger See, so sind es diesen Sommer doppelt so viele. Die rund 10.000 Teilnehmer sind jung, ehrgeizig, strebsam – zwischen 16 und 26 Jahr alt. Alkohol und Zigaretten sind strikt verboten im Lager –&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;militärischer Drill, Disziplin und Blutspenden dagegen an der Tagesordnung. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Täglich verkündet der 36-jährige Naschi-Führer Jakemenko eine neue Parole. Heute ist der „Tag der Wahl“. Die Aktivisten der Untergruppe „Naschi-Wahlen“ veranstalten &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Diskussionsforen und Gruppengespräche zum Thema „russische Parlamentswahlen 2007 und Präsidentschaftswahlen 2008“. Politische Unterstützung bekommen sie dabei, wie auch schon in den vergangenen Tagen, von der obersten Machtspitze Russlands. Der Vorsitzende der Putin-loyalen Partei „Vereinigtes Russland“, Andrej Worobew, und der Vorsitzende des zentralen Wahlkomitees, Wladimir Tschurow, sind aus Moskau angereist, um an den Foren teilzunehmen. Am Abend traf sich auch Präsident Wladimir Putin mit Naschi-Vertretern, im Garten seiner Residenz nicht weit vom Seliger See. In eindringlichen Worten machte er deutlich, wie wichtig die Aktionen seiner Jugendorganisationen für die bevorstehenden Wahlen und die Zukunft des Landes seien.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Am vergangenen Wochenende waren auch die beiden Vize-Ministerpräsidenten Sergej Iwanow und Dmitrij Medwedew zu Besuch im Zeltlager. Locker in Jeans gekleidet, ohne Krawatte und mit offenen Hemdsärmeln stellten sie sich der Putin-Jugend als „Dmitrij und Sergeij“ vor. Ihre Botschaft an die Putinjugend war eindeutig auf die demografische Krise Russlands bezogen: „Auch wenn ihr noch jung seid, ist es an der Zeit, euch Gedanken über eure Rente zu machen, indem ihr eine große Familie gründet, die euch im Alter versorgt“, mahnte Medwedew. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Es ist immer gut, per „Du“ mit den Politikern im Kreml zu sein. So verwundert es nicht, dass heute, zwei Tage nachdem der ehemalige Verteidigungsminister Iwanow sich mit Vornamen der Putin-Jugend vorgestellt hat, die russische Luftwaffe ihre Flugshow über dem Naschi-Camp zum Besten gibt. Pünktlich zur Mittagspause erreichen sechs SU-27 Kampfflugzeuge den strahlend blauen Himmel über dem Seliger See. Völlig gebannt verfolgen die 10.000 Naschi-Aktivisten die Luftschlacht der russischen Eliteeinheit „die Falken Russlands“, die 600 Kilometer südlich stationiert ist. Wer die eindrucksvolle Flugshow bezahlt, darüber geben die Luftstreitkräfte keine Auskunft, auch das Verteidigungsministerium blockt jede Nachfrage ab. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Über die Finanzierung der Putinjugend und des Sommercamps spricht man auch bei Naschi nicht gern. Lieber hüllt sich Naschi-Pressesprecherin Elena Jefremowa in Schweigen und betont dagegen die guten „persönlichen“ Verbindungen in die Präsidialadministration Wladimir Putins. Der Vize-Chef der Präsidialadministration und Chefideologe im Kreml, Wladislaw Surkow, gilt als geistiger Ziehvater der Jugendpartei. Naschi-Anführer Jakemenko kennt ihn von einem Praktikum im Kreml. „Wir präsentieren immer Wasilij Jakemenko unsere Projekt-Ideen und wenn er sie für gut hält, dann kümmert er sich um die Finanzierung“, weicht Jefremowa aus. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Surkow gilt in Russland als Puppenspieler, bei dem im Hintergrund die Fäden der Macht zusammenlaufen. Der Marketingexperte ist eine Schlüsselfigur in der russischen Innenpolitik. Ihm wird die Zusammenlegung der beiden Parteien „Einheit“ und „Vaterland Ganz Russland“ zur zentralen Partei der Macht „Vereinigtes Russland“ zugeschrieben, die bei den Parlamentswahlen 2003 zwei Drittel der Duma-Sitze erringen konnte. Surkow hat im Jahr 2006 der russischen Öffentlichkeit die Vorstellungen der „Souveränen Demokratie“ präsentiert. Eine Analyse der Russland-Expertin Margareta Mommsen zeigt, dass dieses politische Konzept die russische Antwort auf die Revolutionen in Georgien 2003 und der Ukraine 2004 ist. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Mit dem Leitmotiv der „Souveränen Demokratie“ brüskiert sich auch Naschi-Anführer Jakemenko, wenn es um die Ziele der Putinjugend geht. „Unsere Ideologie ist: Russland soll wieder stark werden, niemand soll Russland bedauern“, wettert er in einem Interview mit der Zeitung „Argumenty i Fakty“. Er selbst hat vergangene Woche seinen Rücktritt als Anführer der Jugendorganisation erklärt. Er sei zu alt für Naschi und wolle der jungen Generation Platz machen, meint er. Doch es gibt bereits Gerüchte, dass Jakemenko in den Kreml abberufen wurde. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Mit aggressiven Parolen rüsten sich die jungen, vaterlandstreuen Aktivisten gegen eine mögliche Revolution in Russland vor den anstehenden Wahlen. Im April haben Naschi-Anhänger in Moskau über 10.000 SIM-Karten an junge Russen verteilt, mit denen man direkten SMS-Kontakt zum Kreml herstellen kann. „Die Leute sollen wissen, was sie tun sollen, um ihr Vaterland zu verteidigen, wenn Radio und Fernsehen nicht mehr funktionieren. Wir bereiten sie auf eine anstehende pro-westliche Revolution vor“, erklärt die Naschi-Anhängerin Tatjana Matischa. Sie hätten die Jugendlichen instruiert, schon beim ersten Verdacht einer Revolution eine Textnachricht an den Kreml zu schreiben. Im Mai sei sogar ein Trainingscamp zur Niederschlagung einer Revolution veranstaltet worden, sagt sie. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;In den vergangenen Monaten organisierten die Putin-treuen Aktivisten eine Reihe quasi-militärischer Trainingseinheiten: Im Juni hat die Gruppe „Naschi-Armee“ ein Trainingscamp 25 Kilometer außerhalb von Moskau veranstaltet. Auf der Tagesordnung standen Schießübungen mit Kalaschnikows und psychologische Schulungen. „Der Feind benutzt Methoden der Manipulation und Provokation gegen uns“, ist die 22-jährige Matischa überzeugt: „Wir müssen gewappnet sein, müssen kämpfen, wenn es verlangt wird, und wir müssen die Prinzipien unserer Regierung verteidigen, wenn es nötig ist.“ &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Wer die so genannten Feinde sind, das wird im Naschi-Lager am Seliger See groß und deutlich sichtbar. Dort hängen überdimensionale Poster unter der Überschrift „Rotlichtmilieu“. Darauf zu sehen sind die Vertreter der Opposition wie der ehemalige Ministerpräsident Michail Kasjanow, Schachweltmeister Garri Kasparow und Eduard Limonow, Gründer der National Bolschewistischen Partei Russlands – sie sind halbnackt in Frauenkleidern als Prostituierte abgebildet. „Das sind die Leute, die Russland verkaufen!“, macht die Naschi-Pressesprecherin klar. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,496329,00.html&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-4430124659684471795?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/4430124659684471795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=4430124659684471795' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4430124659684471795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4430124659684471795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/die-putinjugend-rstet-auf.html' title='Die Putinjugend rüstet auf'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-4986527325770656940</id><published>2007-11-10T15:00:00.000-08:00</published><updated>2007-11-10T15:17:24.462-08:00</updated><title type='text'>Geburtstag einer Todesmaschine</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY6Nq4h0aI/AAAAAAAAAJg/njJPvO5wYEI/s1600-h/P7060132.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 127px; height: 80px;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY6Nq4h0aI/AAAAAAAAAJg/njJPvO5wYEI/s320/P7060132.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131352831959355810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;AK-47 &lt;h3&gt;Geburtstag einer Todesmaschine&lt;/h3&gt; &lt;p class="spAutorenzeile"&gt;Von Simone Schlindwein&lt;/p&gt; &lt;p style="font-weight: bold;" class="spIntrotext"&gt;Kein Gewehr ist weiter verbreitet, mit keinem haben Menschen öfter getötet als mit der AK-47, besser bekannt unter dem Namen ihres Erfinders Michail Kalaschnikow. Vor 60 Jahren wurde das erste Exemplar gebaut, was in Moskau pompös gefeiert wurde.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;i style=""&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 200%;" align="center"&gt;  &lt;hr align="center" size="2" width="100%"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY6O64h0bI/AAAAAAAAAJo/pIMCtQCebGw/s1600-h/P7060119+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 215px; height: 210px;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY6O64h0bI/AAAAAAAAAJo/pIMCtQCebGw/s320/P7060119+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131352853434192306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;"Wenn die Deutschen nicht gewesen wären, hätte ich die Kalaschnikow nicht gebaut!“, sagt Michail Timofejewitsch Kalaschnikow. Er ist der Vater des meistverkauften Exportproduktes der Sowjetunion und Russlands. Der 87jährige steht ganz im Mittelpunkt, als in Moskau die pompösen Feierlichkeiten zum 60sten Jahrestag des Sturmgewehres beginnen. Marschmusik, Feuerwerk und Kanonenschüssen machen den Auftakt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Russland feiert die „AK-47“. Das ist die Abkürzung der russischen Bezeichnung „Awtomat Kalaschnikowa Obrasza 1947“, was soviel heißt wie „das Muster des Automats von Kalaschnikow aus dem Jahr 1947“. Den ersten Prototypen übergibt Kalaschnikow voller stolz dem Museum der sowjetischen Streitkräfte als Ausstellungsstück. Es ist sein Lebenswerk.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY6PK4h0cI/AAAAAAAAAJw/WYpBTS_gOCw/s1600-h/klein+P7060103+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 239px; height: 179px;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY6PK4h0cI/AAAAAAAAAJw/WYpBTS_gOCw/s320/klein+P7060103+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131352857729159618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Doch die scheinbar so große Geste des alten, tattrigen Waffenkonstrukteurs ist im Grunde genommen reine PR. Veranstaltet von Russlands größter Waffenexportfirma Rosoboronexport. Er ist nur die Schaufensterfigur. Für eine Institution, die nicht gern selbst in der Öffentlichkeit steht. Der staatliche Konzern ist eng verbandelt mit dem russischen Auslandsnachrichtendienst SWR, dem Nachfolger der Auslandsabteilung des KGBs. Noch dazu ist der Chef von Rosoboronexport, Sergej Tschemesow, ein früherer Geheimdienstkollege von Präsident Wladimir Putin. Sie kennen sich aus DDR-Zeiten. Gemeinsam waren sie dort in den achtziger Jahren im Einsatz. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Es ist eine Geschichte voller positiver Superlative, die an diesem 60sten Jahrestag der AK-47 präsentiert wird. Kein Wort darüber, dass die „Kalaschnikow“ und deren Nachfolgemodelle das meistgebrauchte Gewehr der Welt ist. Eine Massenvernichtungswaffe also, denn mit ihr wurden mehr Menschen getötet als mit der Atombombe. In fast allen Kriegen der Welt kam sie seit den 50er Jahren zum Einsatz: in Korea, Vietnam, Afghanistan, Kongo, Mosambik, Sierra Leone, auf dem Balkan – die Liste lässt sich ins Unendliche fortsetzen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Fragt man Michail Kalaschnikow nach seinem Gewissen, so antwortet er: „Ich habe doch mein Vaterland verteidigt. Ich bin ein Patriot.“ Und so denken auch die russischen Soldaten, die die Feierlichkeiten im strengen Gleichschritt begleiten: „Er ist unser Held, natürlich!“&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Er ist ein Vorzeigeheld. Die Marketingabteilung von Rosoboronexport hat ihn vorgeschoben, um möglichst viele internationale Journalisten zur Veranstaltung zu locken. So läuft auch zuerst ein 20minütiger Werbefilm über die Kalaschnikow-Produktion in der Waffenschmiede im Ural. Erst nach einer überschwänglichen Ansprache des Rosoboronexport-Vertreters über die heldenhaften Leistungen Kalaschnikows für das Vaterland darf dann der gebrechliche Vorzeige-Azket mit zittrigen Händen und gebrochener Stimme endlich aus seinem Leben erzählen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Die Deutschen, so sagt er, haben in seinem Leben immer wieder eine entscheidende Rolle gespielt: Zuerst hätte der Angriff auf die Sowjetunion verhindert, dass er Ingenieurstechnik studiere. Dann sei er im Krieg als Panzerkommandant von einer deutschen Kugel getroffen und schwer verwundet worden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;„Die Deutschen hatten ja schon automatische Waffen. Damals, 1941“, erklärt er plötzlich ganz aufgeregt. Im Lazarett habe er einen Entschluss gefasst. Mühsam habe er sich Materialien und Werkzeug zusammengesucht: „Ich musste doch meinen Kameraden da draußen helfen!“ &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Der Autodidakt Kalschnikow fing an, das erste sowjetische Sturmgewehr zu basteln. 1944 schickte er seinen Vorschlag an das Institut für Kriegstechnik in Moskau. „Nach drei Tagen bekam ich einen Brief. In dem stand, dass mein Gewehr das schönste gewesen sei“, betont er mit einem stolzen Lächeln. „Dabei hatte ich nicht einmal Patronen auftreiben können, um auszuprobieren ob es auch wirklich funktionierte.“&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt; &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;So stieg Kalaschnikow nach Kriegsende schnell zum führenden Waffenkonstrukteur auf, erhielt zweifach den sowjetischen Orden "Held der Arbeit", die er auch bei den Feierlichkeiten am Revers trägt. In seinem Konstrukteursbüro in der Waffenschmiede im Ural waren Zwangsarbeiter aus Deutschland im Einsatz, als die Serienproduktion 1947 in Gang kam. Produziert wird sie dort bis heute. In derselben beschaulichen Stadt Ischewsk, von wo aus sie den Weltmarkt eroberte.&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Es wird geschätzt, dass heute bis zu 100 Millionen AK-47 weltweit im Umlauf sind. Der Großteil stammt aus sowjetischer, später russischer Produktion. Einige Länder des ehemaligen Warschauer Paktes besitzen Lizenzen, Nachahmermodelle zu fertigen. Fast 60 Armeen rüsten noch immer ihre Soldaten damit aus.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY6NK4h0ZI/AAAAAAAAAJY/cCHwD4jFyIo/s1600-h/P7060137.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 138px; height: 105px;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY6NK4h0ZI/AAAAAAAAAJY/cCHwD4jFyIo/s320/P7060137.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131352823369421202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Die Kalaschnikow ist in Russland nach wie vor ein Symbol: ein Sinnbild für Patriotismus. Doch anderswo steht sie vor allem für Bürgerkrieg, Befreiungskampf und Terrorismus. Die enorme Widerstandsfähigkeit der einfachen AK-47 bei Regen, Schlamm, Sand und Schnee macht sie zur liebsten Waffe der Rebellenbewegung. Aus einem einfach Grund: Sie ist billig und schlichtweg unkaputtbar. Im Kongo werden heute noch Modelle aus den 50er Jahren auf dem Schwarzmarkt verkauft. Die Kindersoldaten, die damit ausgerüstet werden, sind oft nicht größer und werden auch nicht älter als das Gewehr, das sie stolz über den Schultern tragen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Auch Terroristen schmücken sich gerne mit der „Kalaschnikow“. Auf den Flaggen von Mosambik, Osttimor und Zimbabwe ist das Gewehr als Zeichen der Befreiungsbewegung zu finden. Selbst Osama bin Laden ließ sich mit der „Kalaschnikow“ in der Hand fotografieren. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;Sie war ursprünglich zur Verteidigung des sowjetischen Vaterlandes gebaut worden. 60 Jahre später wird sie vor allem in denjenigen Kriegen eingesetzt, die nicht zwischen Staaten geführt werden. In den Kriegen, die jenseits der internationalen Regeln stattfinden. Wie eine Studie der „Federation of American Scientists“ (FAS) besagt, kann eine UN-Konvention über die Nichtverbreitung von Handfeuerwaffen ein entscheidender Schritt sein, internationalen Terrororganisationen den Nachschub abzuschneiden. Doch hier stellen sich besonders die beiden Vorreiterstaaten im Kampf gegen den Terrorismus quer: die USA und Russland.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;            &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,493106,00.html&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-4986527325770656940?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/4986527325770656940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=4986527325770656940' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4986527325770656940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4986527325770656940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/geburtstag-einer-todesmaschine.html' title='Geburtstag einer Todesmaschine'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY6Nq4h0aI/AAAAAAAAAJg/njJPvO5wYEI/s72-c/P7060132.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-5601553327479471435</id><published>2007-11-10T14:41:00.000-08:00</published><updated>2007-11-10T14:57:40.468-08:00</updated><title type='text'>Die Große Verdrängung von 1937</title><content type='html'>&lt;b style=""&gt;Die Große Verdrängung von 1937 &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i style=""&gt;Von Simone Schlindwein, Moskau&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;Im Westen sprechen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Historiker vom Großen Terror. Im russischen Volksmund heißt die Schreckenszeit des Stalinismus einfach „37“. Denn 1937, heute genau&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt; vor siebzig Jahren, begannen die Massenerschießungen mit dem Befehl Nummer 004&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt;47. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;1,5 Millionen Menschen wurden in den darauf folgenden Monaten verhaftet, davon 700.000 exekutiert.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY1la4h0XI/AAAAAAAAAJI/9TSPO-emugg/s1600-h/PA210027+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 325px; height: 242px;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY1la4h0XI/AAAAAAAAAJI/9TSPO-emugg/s320/PA210027+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131347742423110002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style=""&gt; &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;„Ein einziger Befehl hat mich meiner Kindheit beraubt“, sagt die Rentnerin Olga. Sie ist 72 und lebt auf einer kleinen Datscha in Moskau. Sie hat Kinder und Enkelkinder um sich herum. „Die haben eine schöne Kindheit heute“, nickt sie stolz und ist glücklich. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Olgas Kindheit allerdings war ein Trauma. Sie weiß nicht, wo sie geboren wurde. Sie kennt ihren damaligen Namen nicht. Sie war gerade zwei Jahre alt, als ihre Eltern eines Nachts einfach verschwanden. Wohin, das hat sie nie erfahren. Vermutlich wurden sie Opfer der landesweiten Repression. Nach dem Warum hat Olga nie gefragt. „Es war die Zeit der Lügen. Damals, Du weißt schon: 37.“ &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;1937 war das Jahr, in dem der Stalin-Terror seinen Höhepunkt erreichte und das Jahr, in dem Olga in ein &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Waisenhaus nach &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Norilsk, eine Stadt am nördlichen Polarkreis, verschleppt wurde und später gezwungen wurde im dortigen Nickelkombinat zu malochen – wie tausende anderer Zwangsarbeiter auch. „Wir haben immerzu gefroren, denn dort ist es im Winter bitterkalt und auch im Sommer wird es nie wirklich warm“, erinnert sie sich. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Olgas Schicksal ist eines von Zehntausenden. Bei der Nichtregierungsorganisation Memorial, die 1989 aus einer Bürgerinitiative zur Errichtung von Denkmälern für die Opfer der Repressionen hervorgegangen ist, meldeten sich allein im vergangenen Jahr hunderte Waisen wie Olga. In den Datenbanken von Memorial, die nun mehr als zwei Millionen Kurzbiografien von Opfern enthalten, machen sie sich auf die Suche nach dem Schicksal ihrer Eltern. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Der berüchtigte Befehl, der Olgas Kindheit zerstörte, trug die Nummer 00447. Ihn hat der Chef des Volkskommissariats für Innere Angelegenheiten (NKVD), Nikolai Jeschow am 30. Juli 1937 dem Politbüro vorgestellt. Damit begann offiziell die Zeit des Großen Terrors, der bis 1938 anhielt. Historiker nennen diese Periode auch die „Jeschowtschina“, denn Jeschow war Stalins loyaler Exekutor und Organisator der Massenerschießungen.&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY1l64h0YI/AAAAAAAAAJQ/KNUSZ1kLxDA/s1600-h/PA210023+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 228px; height: 170px;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY1l64h0YI/AAAAAAAAAJQ/KNUSZ1kLxDA/s320/PA210023+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131347751013044610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Der Titel des Befehls lautete: „Über die Repressionsmaßnahmen gegen ehemalige Kulaken, Kriminelle und andere antisowjetische Elemente“. Wörtlich heißt es: „Vor den staatlichen Sicherheitsorganen steht nun die Aufgabe, schonungslos die gesamte Bande antisowjetischer Elemente zu zerschlagen, das arbeitende Sowjetvolk vor ihren konterrevolutionären Intrigen zu schützen und schließlich, ein für allemal, ihrer gemeinen Zersetzungsarbeit gegen die Grundlagen des sowjetischen Staates ein Ende zu bereiten.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Insgesamt hat der NKVD nach heutigem Kenntnisstand in 14 Monaten rund 1,5 Millionen Menschen verhaftet, zirka 700.000 von ihnen wurden erschossen.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY1kq4h0WI/AAAAAAAAAJA/uScqPEl-T2g/s1600-h/PA210028+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 227px; height: 301px;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY1kq4h0WI/AAAAAAAAAJA/uScqPEl-T2g/s320/PA210028+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131347729538208098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Auf den Befehl 00447 folgte im August Jeschows Befehl Nummer &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;00486 „Über die sozial gefährlichen Kinder“. Das waren Kinder wie Olga: Waisenkinder, deren Eltern als Schädlinge des Sowjetvolkes ins Lager kamen oder erschossen worden waren. Kinder über 15 Jahre fanden sich im Gulag wieder. Vor ihnen lagen acht bis zehn Jahre Zwangsarbeit. Die jüngeren Kinder schickte der NKVD in spezielle Waisenhäuser wie das in Norilsk. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;„Diese Kinder sind &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;unter traumatischen Bedingungen aufgewachsen“, erklärt Memorial-Mitarbeiterin Irina Scherbakowa. Viele könnten bis heute nicht darüber sprechen, stellt die gelernte Historikerin fest, die bei Memorial ein Oral History Projekt betreut und derzeit die Lebensläufe dieser „Kinder von 37“ untersucht. „Dabei haben gerade diese Kinder eine große Intellektuellen-Karriere in den 60er bis 80er Jahre der Sowjetunion gemacht“. Sie hat hunderte von Interviews mit Menschen dieser Generation geführt und muss immer wieder feststellen: Besonders bei den Kindern von 37 sei der Drang nach &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Anpassung sehr groß. „Aus vielen sind echte Patrioten geworden. Bis heute haben sie Angst, sich gegen die Staatsmacht aufzulehnen.“ &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Es gehe bei diesem Projekt nicht nur um die Kinder von 37, sondern um die Jugendlichen von heute, betont Scherbakowa. Es handle sich um Erzählungen von Leuten, die damals im gleichen Alter waren wie die Jugendlichen heute. Das schaffe unter Jugendlichen ein Interesse für diese Geschichte und eine Gelegenheit, diese beiden Generationen zusammen zu führen. „Bis heute findet in den Geschichtslehrplänen der Große Terror nicht wirklich statt“, klagt sie, im Gegenteil. Der Staat versuche mit einer überschwänglichen Patriotismus-Kampagne wie beispielsweise mit der Jugendbewegung „Naschi“ die Jugend wieder mit den Symbolen des „ewigen Siegesstaates“ zu blenden. Präsident Wladimir Putin, der sagt, dass sich die Russen ihrer Vergangenheit nicht schämen sollen, hat vor einigen Wochen in einem Treffen mit Vertretern des Bildungsministeriums und Geschichtslehrern angeordnet, aus den Geschichtslehrbüchern solle der negative Pathos gestrichen werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Laut Scherbakowa zeigt sich in Putins Geschichtspolitik die Angst des Staates, dass die Wahrheit über den Terror der 30er Jahre, die Menschen zu Anti-Patrioten mache. Dabei ließe sich die Wahrheit nicht wegstreichen: „Es gibt wohl keine Familie in Russland, die nicht in irgendeiner Weise in die Repressalien verwickelt war.“ Das zeige auch der Band aus dem Schülerwettbewerb "Russische&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Jugendliche über den Grossen Terror heute“, den Memorial im September herausgeben wird. Darin stellen Schüler fest: „Trotz allem war meine Großmutter eine Patriotin, sie liebte ihr Vaterland.“ &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Diese Generation heutiger Großeltern, die zu den Kindern von 37 gehört, demonstriere laut Scherbakowa das wahre Problem Russlands: „Die Unfähigkeit zu trauern und die unsagbare Fähigkeit zu verdrängen.“ Auch Olga spricht bis heute nicht gerne von ihrem Leidensweg. Auch ihre Kinder wissen nur wenig über die Vergangenheit der Großmutter, sie will ihnen dieses traurige Schicksal nicht zumuten, sagt sie. Im Alter müsse man sich an die guten Seiten des Lebens erinnern, ist sie überzeugt, „man könne nicht ein Leben lang Opfer bleiben. „Und Stalin ist schon lange tot“, winkt sie ab.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,497530,00.html&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-5601553327479471435?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/5601553327479471435/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=5601553327479471435' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5601553327479471435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5601553327479471435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/die-groe-verdrngung-von-1937.html' title='Die Große Verdrängung von 1937'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzY1la4h0XI/AAAAAAAAAJI/9TSPO-emugg/s72-c/PA210027+Kopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-4001466474212575711</id><published>2007-11-10T13:48:00.000-08:00</published><updated>2007-11-10T14:26:40.962-08:00</updated><title type='text'>Das Haus des Schreckens</title><content type='html'>&lt;b style=""&gt;Das Haus des Schreckens &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i style=""&gt;Im mächtigen Wohnkomplex schräg gegenüber des Kreml leben die Opfer der Stalinschen Säuberungen Tür an Tür mit ihren Henkern. Im Jahr 1937&lt;/i&gt;&lt;i style=""&gt; verschwinden dort ganze Familien spurlos, die Wohnungen stehen leer.  &lt;/i&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYqi64h0TI/AAAAAAAAAIo/A-fqCy-NtPw/s1600-h/PA170001+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYqi64h0TI/AAAAAAAAAIo/A-fqCy-NtPw/s320/PA170001+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131335604845531442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Immer wenn der Wind aus Südwesten kommt, zieht der süße Duft der Schokoladenfabrik „Roter Oktober“ in die Treppenaufgänge der Wohnanlage gegenüber des Kreml. Wie ein Dampfer thront sie am&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Moskau-Fluss. „Haus am Ufer“, sagt der Volksmund. Im Herbst 1937 weht der kalte Wind nicht nur den Schokoladengeruch, sondern auch bunte Blätter in die Korridore. Der graue Komplex ist fast leer geräumt - sechs Jahre nachdem die Parteikader dort eingezogen sind. Wohnungstüren stehen offen, Fenster schlagen auf und zu. „Es war ein schreckliches Jahr“, wispert die 78-jährige Rada Chruschtschowa, Tochter des Stalin-Nachfolgers Nikita Chruschtschow.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYpsa4h0SI/AAAAAAAAAIg/j2eJiBssbvM/s1600-h/PA270096.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYpsa4h0SI/AAAAAAAAAIg/j2eJiBssbvM/s320/PA270096.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131334668542660898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Sie sitzt gedankenverloren auf dem Diwan im Salon ihrer Wohnung. An der Wand hängt das Portrait ihres Vaters, einst der mächtigste Mann der Sowjetunion. Die kleine, weißhaarige Frau ist sieben Jahre, als ihre Nachbarn verschwinden. „Es war so dunkel im Haus, wenn wir am Abend im Hof spielten“, erinnert sie sich. „Nur hinter wenigen Fenstern brannte noch Licht.“&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYpJq4h0QI/AAAAAAAAAIU/T2-QQTPGyL8/s1600-h/PA270095+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYpJq4h0QI/AAAAAAAAAIU/T2-QQTPGyL8/s320/PA270095+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131334071542206722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Wie Rada tobt auch die achtjährige Margarita Michailowa zwischen den Springbrunnen umher. Am liebsten spielt sie „Kosaken und Räuber“. Wie kein anderes Kind kennt sie die Verstecke in den verschachtelten Treppenhäusern. Das Mädchen mit den blauen Augen lebt im Seitenflügel gegenüber des Treppenaufgangs der Chruschtschow-Familie. Die Nachbarn sind verschwunden, Stille herrscht im Flur. An Rada kann sich die heute 79-jährige Michailowa nicht erinnern. Doch ihre Väter kannten sich gut.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Nikita Chruschtschow stieg 1934 zum ersten Sekretär des Parteikomitees von Moskau auf. Der mächtigste Mann der Hauptstadt ist für Neubauten zuständig. Margaritas Vater, Wassilij Michailow, der als Bauleiter für das Jahrhundertprojekt „Palast der Sowjets“ verantwortlich ist, muss seinem Nachbar Chruschtschow immer wieder die Pläne vorlegen. Ganz im Geist der neuen Zeit wollen sie das höchste Gebäude der Welt bauen - mit einer gigantischen Leninstatue an der Spitze.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Als die dunkel gekleideten Männer des Geheimdienstes NKWD im September 1937 ihren Vater verhaften, ist Parteisekretär Chruschtschow Margaritas letzte Hoffnung. Am Abend wartet sie mit ihren Schwestern Julia und Nadja und der Mutter Nadeschda vergeblich auf den Vater. Doch der große Mann mit dem Schnauzbart kommt nicht nach Hause. Stattdessen dringen vier Männer mit Lederjacken in die Wohnung ein. Sie beschlagnahmen die Tagebücher der Großmutter, zerreißen die Gedichte der 15-jährigen Schwester, die sie in ihre Schulhefte gekritzelt hat. „Sie haben meine Puppe gegen die Wand geworfen", erinnert sich die alte Dame. „Der Porzellankopf  zersplitterte.“ Sie hat Tränen in den Augen. Damals beschimpfen sie  die Männer als „Missgeburt eines Volksfeindes“.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Tag schreibt das verzweifelte Mädchen Chrustschow einen Brief, dem Chef ihres Vaters. Stundenlang hockt sie&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;vor der Wohnung Nummer 196, bis der Kahlköpfige mit seinen Leibwächtern erscheint. „Schafft sie weg“, kommandiert er. Was Margarita nicht ahnt: Der Stalin-treue Moskauer Parteichef hat die Festnahme selbst angeordnet. Als ihm das Politbüro eine Quote vorgibt, wonach er 35 000 „Volksfeinde“ zu verhaften hat, von denen 5 000 zur Exekution vorgesehen sind, meldet er die Überfüllung des Solls: 41 000, 8500 Hinrichtungen. So verdient sich der Stalin-Nachfolger seinen Posten als Parteichef der Ukraine, den er 1938 antritt.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Im „Haus am Ufer“ leben Opfer und Täter Tür an Tür: Sie speisen in derselben Kantine, lassen in derselben Wäscherei ihre Hemden reinigen. Ihre Kinder spielen im selben Innenhof, sie spüren, dass etwas Schreckliches vor sich geht. „Sprecht mit niemandem über irgendwas“, hat der Vater Margarita eingebläut. Ihre Freundin Maja, die Tochter des Volkskommissars für das Eisenbahnwesen, Lasar Kaganowitsch, flüstert ihr zu: „Das Haus ist voller Spitzel.“ Der Portier an der Treppe, der die Gäste in ein dickes Buch einträgt, der Fahrstuhlwärter, der jeden bis zur Wohnungstür begleitet.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Es gibt kein Wohngebäude in Moskau, in dem&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Utopie und Schrecken der Stalinzeit bis heute so deutlich zu spüren sind. Der 1931 fertig gestellte Wohndampfer galt als Flagschiff und Versuchslabor einer neuen, kommunistischen Sozialgemeinschaft. Die Führungsriege der Partei, des Militärs und der Regierung zieht in das Bonzenbollwerk ein. Und auch Stalin selbst, der Initiator des Terrors, geht in dem Wohnblock ein und aus, um seine Tochter Swetlana zu besuchen.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;In der Gesellschaft der Zukunft soll es keinen Individualismus mehr geben. Deswegen sind alle Wohnungen gleich geschnitten und mit einheitlichen, sorgfältig nummerierten Möbeln bestückt. „Wir lebten im Luxus, hatten einen Lift und warmes Wasser“, erinnert sich Michailowa. Sie spielt gern mit der Wählscheibe des modernen, schwarzen Telefons, die so schöne Geräusche macht. Während das Volk hungert, wird Rada Chruschtschowa geschickt, um das Essen aus der Kantine zu&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;holen, der „Küchenfabrik“. Dort gibt es Milch und Fleisch. Die bolschewistische Elite trifft sich im hauseigenen Theater oder besucht das Kino „Udarnik“ an der Rückseite des Gebäudes. Das „Haus am Ufer“ ist eine Stadt in der Stadt.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Dann kommt die Zeit, in der die Verschwörungsmanie und Paranoia vor dem Klassenfeind ihren Höhepunkt erreichen. Der Bau mit den doppelten Wänden, den kontrollierbaren Treppenaufgängen und den abgehörten Telefonleitungen entpuppt sich als Menschenfalle. Von Anfang an war alles auf Überwachung angelegt. Nichts passiert unbemerkt. So beobachtet immer jemand, wie die Frau des Marshalls Michail Tuchatschewskij in Lederjacke über den Hof spaziert, um im Keller auf dem Schießstand zu trainieren.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Oder wie der Volkskommissar für innere Angelegenheiten und Chef des Geheimdienstes, Nikolaj Jeschow, betrunken in Richtung Aufgang Nummer acht wankt. Saufexzesse und sein ausschweifendes Sexualleben machen ihn angreifbar, 1939 wird auch er hingerichtet - von seinen eigenen Männern. In diesem Mikrokosmos des Stalinismus beginnt die Revolution ihre Kinder zu fressen.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ende des Jahres 1938 steht jede fünfte Wohnung leer. Das Flagschiff wird zur Titanic des Sowjetkommunismus. Von einstmals 2745 Bewohnern verhaftet der Geheimdienst zwischen 1934 und 1953 insgesamt 887 Hausbewohner. Die Hälfte wird erschossen.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Stalins Schergen löschen ganze Familien aus. Nach der Verhaftung von Margarita Michailowas Vater verfrachten die Männer ihre Mutter zuerst in eine Wohnung am Gorkij Park. Sie stirbt im Krankenhaus, Margarita findet sich in einem Heim wieder. Noch heute quält sie die Ungewissheit, nicht zu wissen, was mit dem Vater geschehen ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Laut der Datenbank des Historikers Wladislaw Hedeler stirbt Margaritas Vater noch am Tag seiner Verhaftung. Doch die gebrechliche Frau klammert sich an einem Gedanken fest: Sie hat Menschen getroffen, die ihn später gesehen haben wollen. "Es könnte sein, dass er noch lange in einem Lager gelebt hat", hofft sie.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;In akribischer Arbeit verglich der Historiker von der Universität in Bonn das Hausbuch mit den Erschießungslisten der Gefängnisse in einem südlichen Vorort von Moskau. Nachweislich 125 Mieter verscharrten die Todesschwadrone dort in Massengräbern am Waldrand. Weitere 114 verbrannten sie und verstreuten die Asche unweit des Krematoriums. Die Spuren der übrigen 558 Hausbewohner sind im Aktendschungel nicht zu verfolgen. „Wer aus diesem Haus auszog, hörte auf zu existieren“, schreibt Jurij Trifonow in seinem Roman „Das Haus am Ufer“. Auch sein Vater wurde dort verhaftet. Alles, was von einem Leben übrig bleibt, ist eine Liste beschlagnahmter Gegenstände, die Historiker in archivierten Häftlingsakten finden.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Margarita Michailowa hütet ihre Familienfotos wie einen Schatz. Die studierte Geologin hat die Alben zwischen Büchern und Landkarten vergraben. Die kleine, verlotterte Zwei-Zimmer-Wohnung am westlichen Stadtrand bekam sie einst als Entschädigung - damals, als Chruschtschow die Kinder der Volksfeinde rehabilitierte, deren Eltern er einst umbringen ließ. Chrustschows Tochter Rada hingegen lebt in dem Domizil an der Prachtstraße Twerskaja, der alten Wohnung ihres Vaters.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Wenn es heute Nacht wird in Moskau, brennt im „Haus am Ufer“ nur in wenigen Fenstern Licht. Zahlreiche Wohnungen stehen wieder leer. In den übrigen Apartments logieren neureiche Russen und Ausländer wie Britta Hilpert, die in Moskau als Journalistin arbeitet. Der Zettel, auf dem steht, wer einst in ihrer Drei-Zimmer-Wohnung lebte, klemmt in einer Ausgabe von „Das Haus am Ufer“. Sie hat es gleich nach dem Einzug gelesen.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYsd64h0UI/AAAAAAAAAIw/-UJsBwu0oGk/s1600-h/PA230063+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYsd64h0UI/AAAAAAAAAIw/-UJsBwu0oGk/s320/PA230063+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131337717969441090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;„Ich denke jeden Tag an die Menschen, die hier wohnten“, sagt sie. Wenn sie ihre Nachbarn trifft, reden sie manchmal vom Grauen der Vergangenheit. „Doch ehrlich gesagt“, seufzt sie, „sind es die steigenden Mietpreise, die sie am meisten kümmern.“&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Simone Schlindwein&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-4001466474212575711?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/4001466474212575711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=4001466474212575711' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4001466474212575711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4001466474212575711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/das-haus-des-schreckens.html' title='Das Haus des Schreckens'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYqi64h0TI/AAAAAAAAAIo/A-fqCy-NtPw/s72-c/PA170001+Kopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-5123990047056408990</id><published>2007-11-10T13:22:00.000-08:00</published><updated>2007-11-10T14:59:28.355-08:00</updated><title type='text'>Neonazis marschieren</title><content type='html'>RUSSLANDS NEONAZIS &lt;h3&gt;Schon Kinder heben die Hand zum Hitler-Gruß&lt;/h3&gt; &lt;p class="spAutorenzeile"&gt;Von Simone Schlindwein, Moskau&lt;/p&gt; &lt;p class="spIntrotext"&gt;Hetze gegen Kaukasier, Tschetschenen, Dagestani: Zum "Tag der nationalen Einheit" marschieren in Moskau die Ultrarechten mit martialischen Sprüchen auf. Selbst Kinder missbrauchen sie für ihre Neonazi-Propaganda. Kurz vor den Parlamentswahlen schlagen Menschenrechtler Alarm.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYyLK4h0VI/AAAAAAAAAI4/ZUEMn6WfJd4/s1600-h/PB040024+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYyLK4h0VI/AAAAAAAAAI4/ZUEMn6WfJd4/s320/PB040024+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131343992916660562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlY64h0LI/AAAAAAAAAHs/YabxIoKpmq8/s1600-h/PB040073+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlY64h0LI/AAAAAAAAAHs/YabxIoKpmq8/s320/PB040073+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131329935488700594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Russische Skinheads, Hooligans, Nationalisten, Faschisten und Rassisten sind am „Tag der nationalen Einheit“ zum Kutosowskij Prospekt gekommen. Fahnen schwenkend marschieren sie in Reih und Glied am Ufer des Moskau-Flusses entlang, zum Hotel „Ukraina“ gegenüber des „Weißen Hauses“, dem Sitz der Regierung. „Russland den Russen“, brüllen die&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Demonstranten im Chor, dann folgen die Losungen: „Für eine slawische, russische Nation“, oder „slawisch, russisch, mächtig!“ – Zwischendurch strecken sie den rechten Arm zum Hitlergruß aus.&lt;br /&gt;„Slawisches Russland“ brüllen sie dabei lautstark, gefolgt von Trommelwirbel.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlZq4h0NI/AAAAAAAAAH8/vwb2JLQmd6E/s1600-h/PB040016+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 212px; height: 159px;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlZq4h0NI/AAAAAAAAAH8/vwb2JLQmd6E/s320/PB040016+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131329948373602514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt; &lt;/p&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;„Wir sind gegen die Einwanderung der Kaukasier und Asiaten in Russland. Unser Volk muss rein bleiben. Russland gehört uns“, erklärt der 32jährige Andrej Bukow. Der studierte Medientechniker „dient“, wie er sagt, schon seit vier Jahren in der „Bewegung gegen die illegale Einwanderung“, er schwenkt deren weiß-gelb-schwarze Fahne mit dem Hakenkreuz ähnlichen Zeichen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Auch der 19jährige Sergej trägt die rote Fahne seiner Gruppe „Slawische Vereinigung“ um die Schultern gebunden. „Wir Russen gehören zur weißen Rasse. Die Schwarzen – die Kaukasier, die Tschetschenen, die Dagestani – die sollen weg bleiben“, sagt der Moskauer Student der Akademie für Finanzwesen.&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt; &lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Die rund zweitausend Demonstranten der ultranationalistischen Szene, die zum dritten Mal den so genannten „Russischen Marsch“ abhalten, sind ein bunter, uneinheitlicher Haufen. Ein Sammelbecken der Unzufriedenen, die aus allen Schichten der Gesellschaft kommen. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Zwischen Hakenkreuz tragenden Glatzköpfen in schwarzen Ledermänteln, Springerstiefeln, SS-Uniformen oder Bomber-Jacken, gesellen sich alte Frauen, die schlecht kopierte Flugzettel verteilen, junge geschminkte Studentinnen in hochhackigen Stiefeln und Eltern mit ihren kleinen Kindern in bunten Schneeanzügen. Selbst sie strecken schon den Arm zum Hitlergruß ausstrecken.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlYq4h0KI/AAAAAAAAAHk/aua4lR-R_J4/s1600-h/PB040076+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 209px; height: 186px;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlYq4h0KI/AAAAAAAAAHk/aua4lR-R_J4/s320/PB040076+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131329931193733282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Die Rentnerin Monika Nikolajewa verteilt eifrig Flugblätter, auf denen Oligarchen wie Boris Beresowskij, Wladimir Gusinskij und Michail Chodorkowski als Volksfeinde abgebildet sind. „Diese Milliardäre schicken ihre Kinder im Ausland auf die Schule“, regt sich die Großmutter einer 15jährigen Enkelin auf: „Für unsere Kinder reicht das Geld nicht einmal, um sie in Russland auf die Universität gehen zu lassen.“ Deswegen, so erklärt sie, ist es gut, dass die Jugend auf die Straße geht und protestiert. „Vor allem die jungen Mädchen bekommen doch nur wenig Bildung!“&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlZq4h0OI/AAAAAAAAAIE/Nps1xhoT2nM/s1600-h/PB040056+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 222px; height: 166px;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlZq4h0OI/AAAAAAAAAIE/Nps1xhoT2nM/s320/PB040056+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131329948373602530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Mit den jungen Mädchen meint sie Technik-Studentinnen wie Olga und Darja, die im Fahnenzug mitmarschieren. „Wir sind gegen alles, wir sind Patrioten“, geifert die 18-jährige Olga. Zusammen mit ihrer 19jährigen Freundin ist sie wegen dieser Demo aus der südrussischen Stadt Rostow am Don nach Moskau gefahren. Bei der Frage, gegen was sie demonstrieren, muss sie kurz überlegen und stottert: „gegen die anti-russische Politik auf der Welt – genauer kann ich es nicht sagen.“ &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Andreas Umland, Russland-Experte für vergleichende Faschismusforschung hält diese „organisierten Neonazis“ politisch für relativ ungefährlich. „Das ist pure Provokation einer Subkultur“, sagt er. Der militärische Faschismus sei aus dem deutschen Reich importiert und mit russischen und orthodoxen Symbolen angereichert. „In der breiten Gesellschaft Russlands sind diese Faschisten stigmatisiert“, erklärt er, „dieser Russische Marsch ist eher eine&lt;br /&gt;Protestbewegung.“&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlZa4h0MI/AAAAAAAAAH0/hhdm7_kL0_c/s1600-h/PB040041+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 253px; height: 220px;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYlZa4h0MI/AAAAAAAAAH0/hhdm7_kL0_c/s320/PB040041+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131329944078635202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Dennoch lässt der Kreml die Ultrarechten am Staatsfeiertag der „nationalen Einheit“ marschieren und stellt tausende Sicherheitsbeamten ab, um den aggressiven Mob unter Kontrolle zu behalten. „Um die Macht des autoritären Staates zu demonstrieren, sind die Nazis als Schreckgespenst durchaus gewollt“, sagt Umland. Damit legitimiere Präsident Wladimir Putin den autoritären Staat, um davor zu warnen, dass sonst Diese an die Macht kommen könnten. Auf der anderen Seite hat die Zentrale Wahlkommission die Partei „Heimat“ unter der Führung von Dimitrij Rogosin nicht zur Duma-Wahl zugelassen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Am Abend, vier Stunden nach dem Marsch der russischen Neonazis findet in Moskau ein zweiter „Russischer Marsch“ statt. Wieder geht pilgern tausende vom Kutusowksij Prospekt zum Hotel „Ukraina“. Dieses Mal sind es Gruppen und Parteien wie die „Völkische Vereinigung“, Anhänger des revolutionären Faschismus, der nicht rassistisch, sondern imperialistisch ausgerichtet ist. „Die sind sich mit den rassistischen Nationalisten aber spinnefeind“, erklärt er. Mit „die“ meint der Nationalismusforscher, der seit 15 Jahren die rechten Bewegungen in Russland untersucht, diejenigen Politiker und Intellektuelle, die mit anti-amerikanistische und anti-europäischen Parolen das Volk hinter sich bringen wollen. Darunter ist der Vize-Sprecher der Duma, Sergej Baburin, und weitere Parlaments-Abgeordnete. „Diesen anti-westlichen Losungen haben sich alle derzeitig mächtigen Parteien, die an der Duma-Wahl teilnehmen, mehr oder weniger bedient: Von der Kommunistischen Partei Russlands bis hin zur Putin-Partei Einheitliches Russland“, sagt Umland. An einer bedeutsamen linken Partei oder Bewegung fehle es im russischen Wahlkampf komplett.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;SOWA, Russlands führendes Menschenrechtszentrum, schlägt in seinem aktuellen Bericht in Anbetracht des Neonazi-Marsches dennoch Alarm: Allein in diesem Jahr verzeichnet das SOWA-Informationszentrum 270 rassisch motivierte, gewalttätige Übergriffe gegen insgesamt 472 Menschen. 53 Todesopfer sind zu beklagen. Galina Koschhewnikowa von SOWA erwartet sogar noch einen Anstieg der Fremdenfeindlichkeit in den nächsten Wochen bis zu Parlamentswahl im Dezember. „Leider sind wir nicht überrascht“, sagt sie. Um 20 bis 25 Prozent steige die Zahl jährlich an. „In diesem Jahr sehen wie jedoch einen Trend gegen neue Feindgruppen, zum Beispiel gegen Homosexuelle.“&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;In den meisten Fällen sind es laut Bericht betrunkene Gruppen junger Männer, die nach Fußball- oder Eishockeyspielen losziehen und Aserbaidschaner, Usbeken oder Tadschiken verprügeln oder mit Waffen angreifen. Das sind dann meistens die jungen Männer, die auf dem russischen Marsch den Arm zum Hitlergruß ausstrecken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style=""&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,515318,00.html&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;--------------------------&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;SPIEGEL ONLINE - November 5, 2007, 04:09 PM&lt;br /&gt;URL: &lt;a href="http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,515380,00.html" target="_blank"&gt;http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,515380,00.html&lt;/a&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;NEO-NAZIS ON THE MARCH IN MOSCOW&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;h3&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;'We Russians Are Part of the White Race'&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p class="spautorenzeile"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;By Simone Schlindwein in Moscow&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Thousands of Russian neo-Nazis marched through Moscow on National Unity Day this weekend, joined by pensioners, students and families. Experts believe Russia's far right gives President Vladimir Putin a welcome justification for his authoritarian political style.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Russian skinheads, hooligans, nationalists, fascists and racists gathered on Moscow's Kutosovsky Prospect to mark National Unity Day on Sunday. They waved flags as they marched in single file along the banks of the Moskva River and to the Ukraina Hotel, across from the White House, the seat of Russia's government.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;"Russia for Russians!" the demonstrators shouted in unison, followed by slogans such as "For a Slavic, Russian nation!" or "Slavic, Russian, Powerful!" The demonstrators stretched out their arms in the Hitler salute between slogans. Their loud shouts of "Slavic Russia!" were followed by the sound of drum rolls.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!-- Vignette StoryServer 5.0 Mon Nov 05 16:31:13 2007 --&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;"We are opposed to the immigration of Caucasians and Asians to Russia. Our people must remain pure. Russia belongs to us," 32-year-old Andrey Bukov explains. The trained media expert says he has been "serving" in the Movement Against Illegal Immigration (DPNI) for four years. He waves its white, yellow and black flag, which features a symbol resembling a swastika.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Nineteen-year-old Sergei carries the red flag of his group -- the "Slavic Union" -- tied around his shoulders. "We Russians are part of the white race," he says. "The blacks -- the Caucasians, the Chechens, the Dagestani -- should stay away," says the Muscovite, a student at the Finance Academy.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;b&gt;Skinheads and Pensioners&lt;/b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;The roughly 2,000 demonstrators from the ultra-nationalist scene, who were holding the Russian March for the third year in a row, are a mixed and varied bunch -- a pool of discontented groups and individuals from all classes of society. Elderly women handing out badly photocopied flyers, young female students wearing make-up and high-heeled boots, and parents with small children in colorful snowsuits can all be seen next to skinheads wearing black leather coats, combat boots, SS uniforms or bomber jackets and displaying swastikas. Even young children were giving the Hitler salute.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Pensioner Monika Nikolayeva eagerly passes out flyers portraying oligarchs such as Boris Berezovsky, Vladimir Gusinsky and Mikhail Khodorkovsky as enemies of the people. "These billionaires send their children to school abroad," Nikolayeva, who has a 15-year-old granddaughter, says angrily. "When it comes to our children, there is not even enough money to send them to university in Russia." That is why she believes it is good that young people take to the streets and protest. "Young girls in particular only get limited education!"&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;The young girls she means are technical university students like Olga and Darya, who are marching beneath the flags. "We're against everything. We're patriots," rants 18-year-old Olga. She and her 19-year-old friend have traveled to Moscow from Rostov-on-Don in southern Russia to attend the demonstration. Asked what they are demonstrating against, she is at a loss for a moment. Then she stutters: "Against the anti-Russian policy in the world -- I can't say it any more clearly."&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Nazis are Welcome Bogeymen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Andreas Umland, an expert in comparative fascism studies who specializes in Russia, believes these "organized neo-Nazis" are relatively harmless politically. "It's purely a subcultural provocation," he says. Militaristic fascism has been imported to Russia from the Third Reich, he says, and simply adorned with a few Russian and orthodox symbols. "Within wider Russian society, these fascists are stigmatized," he explains. "This Russian March is more of a protest movement."&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Nevertheless the Kremlin allows the ultra-right demonstrators to take to the streets on National Unity Day, a public holiday, and dispatches thousands of security forces to keep the aggressive mob under control. "The Nazis are a welcome bogeyman, an occasion for demonstrating the power of the authoritarian state," Umland says, explaining that President Vladimir Putin uses the neo-Nazis to legitimate his authoritarian political style by suggesting that without it, the far right could take power. On the other hand, Russia's Central Election Commission has banned the "Motherland" party from participating in the elections to the Russian parliament, the Duma.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Later on Sunday evening, four hours after the neo-Nazi demonstrations, a second Russian March took place in Moscow. Again, thousands walked from Kutusovsky Prospect to the Ukraina Hotel. This time, the marchers were members of groups and parties such as "People's Union" -- followers of revolutionary fascism whose ideology is not so much racist as imperialist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Anti-American Screed&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Umland says that this group has little to do with the racist nationalists and their overt Nazism. Generally, says the expert on nationalism -- who has been researching Russia's right-wing movements for 15 years -- groups like the "People's Union" rely on anti-American and anti-European screed to attract followers.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;They include the Vice Speaker of the Duma Sergey Baburin and other members of parliament. "More or less all the powerful political parties participating in the Duma elections have made use of these anti-Western slogans -- from the Russian Communist Party to Putin's United Russia," Umland says. But, he adds, there is a complete absence of a significant left-wing party or movement in the run up to the Russian elections.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Russia's leading human rights group, the SOVA Center for Information and Analysis, still sees the neo-Nazi march as reason to sound the alarm. In its latest report the SOVA Center says it recorded 270 racially motivated violent attacks against a total of 472 people, 53 of whom have died. SOVA's Galina Kozhevnikova is even expecting an increase in xenophobia during the coming weeks, in the run up to the parliamentary elections in December. "Sadly, we are not surprised," she says. The figure increases by between 20 and 25 percent every year, Kozhevnikova explains. "But this year we are seeing a trend towards the targeting of new enemy groups, such as homosexuals," she adds.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Most incidents described in the report involve drunk young men on the prowl after football or ice hockey games. They beat up Azerbaijanis, Uzbeks or Tajikistanis or attack them with weapons. Usually, it is the very same young men who can be seen giving the Hitler salute at the Russian March.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-5123990047056408990?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/5123990047056408990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=5123990047056408990' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5123990047056408990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5123990047056408990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/11/wahlkampf-in-russland-russlands-rechte.html' title='Neonazis marschieren'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RzYyLK4h0VI/AAAAAAAAAI4/ZUEMn6WfJd4/s72-c/PB040024+Kopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-5957474798321792192</id><published>2007-08-27T06:10:00.000-07:00</published><updated>2007-08-27T06:50:16.960-07:00</updated><title type='text'>Lebenszeichen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RtLWiMg_oEI/AAAAAAAAAHc/cG4jVQsZcwM/s1600-h/platzek.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RtLWiMg_oEI/AAAAAAAAAHc/cG4jVQsZcwM/s320/platzek.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5103377210727702594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RtLVSsg_oDI/AAAAAAAAAHU/mys5CEmvTqM/s1600-h/leonow.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RtLVSsg_oDI/AAAAAAAAAHU/mys5CEmvTqM/s320/leonow.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5103375844928102450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RtLUHMg_oCI/AAAAAAAAAHM/mJZdWSeSBhw/s1600-h/Putin.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RtLUHMg_oCI/AAAAAAAAAHM/mJZdWSeSBhw/s320/Putin.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5103374547847979042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RtLQ68g_oBI/AAAAAAAAAHE/I6sE8COhhfA/s1600-h/tscherok.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RtLQ68g_oBI/AAAAAAAAAHE/I6sE8COhhfA/s320/tscherok.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5103371038859698194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es lebt sich in Moskau so schnell, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich stehe am Bahnsteig und sehe zu, wie mein eigenes Leben wie ein Zug durchfährt - ohne anzuhalten. Vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn euch eine Stadt die ganze Zeit stiehlt, euch abends totmüde und erschöpft nach Hause kommen lässt. Schon bei der Überlegung, was an diesem Tag alles passiert ist, bin ich meistens auch schon eingeschlafen.&lt;br /&gt;Deswegen lebt mein Blog auch nur von ruhigen Minuten, in denen ich endlich wieder nachdenken kann: Reflektionen sozusagen. Die vergangenen Wochen waren nicht ruhig.&lt;br /&gt;Nun, ich will mal versuchen, euch die vergangenen Wochen nahezubringen. Vielleicht erzählen euch die Menschen, denen ich begegnet bin mehr von dem, was ich so denke und mit was ich mich so beschäftige:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich stand ich vor einem 96jährigen Mann, dessen Leben in 2000 Seiten seiner Memoiren nicht einmal ansatzweise zu erzählen ist. Ich hatte jede dieser Seiten gelesen, als ich mich in meiner Magisterarbeit mit den sowjetischen Raketeningenieuren beschäftigt hatte. Dann steht er endlich vor mir. Groß war er, und alt. aber fit. Er trug die größten Adidas-Sneakers, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Nach mehr als 2 Stunden Interview kickte er mich aus seinem Dinosaurierleben mit dem Worten: "Damals, in den 50er Jahren in Baikonur gab es keine Frauen. Und das war gut so, sonst wäre die Rakete nie geflogen!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Tage später platzte ein Physiker in mein Büro, der früher als Kernphysiker gearbeitet hatte und sich nun eine neue Beschäftigung beschaffen musste. Anhand der unzähligen Moskauer Staus, in denen Menschen zum Teil ihren halben Arbeitstag verbringen, untersucht er kleine Teilchen, wie sie sich in Bewegung verhalten. Er konnte mir begreiflich machen, dass nur eine einziger Bus an einem Stau schuld sein kann, in dem es stundenlang nicht vorwärts geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse vergangene Woche endlich nassgeschwitzt durch den Security-Check durch war und verzweifelt versuchte, mich auf diesem undurchsichtigen Plan zu orientieren, wurde ich von hinten von zwei gewaltigen, baumstammartigen Armen hochgehoben und wie ein falsch geparktes Fahhrad zur Seite gestellt. Verblüfft drehte ich mich um und guckte ca. auf dem Bauchnabel dieses Bären, der mich eben drei Meter weg versetzt hatte. Da rannte Putin auch schon im Laufschritt an mir vorbei. Der Bär riss mir sofort meinen Fotoapparat weg, so sind seine Ellenbogen und dahinter das schusssichere Putin-Mobil, das einzige, das ich euch als Erinnerung zeigen kann. Aber vielleicht sagt das mehr aus als all die halbnackten Putin-Bilder, die man in den Zeitungen sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür protzte Alexander Leonow förmlich in meine Kamera und seine mit Orden behangene Brust glänzte mir förmlich entgegen. Er fragte den ESA-Generaldirektor, ob es in Europa auch so heiß sei, wie in Moskau. Im Weltall - wo er als erster Mensch aus dem Shuttle gestiegen war - jedenfalls sei es sehr kalt gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lässig und cool hüpfte dafür Brandenburgs MP Platzek über die MAKS und gab sogar zu, dass ihm der Vodka bei der Hitze in den Kopf gestiegen sei. Deswegen sagte er auch im Interview immer wieder: "oh, Sie sind ja vom Spiegel, na, dann hab ich das jetzt nur off the records gesagt!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-5957474798321792192?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/5957474798321792192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=5957474798321792192' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5957474798321792192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5957474798321792192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/08/lebenszeichen.html' title='Lebenszeichen'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RtLWiMg_oEI/AAAAAAAAAHc/cG4jVQsZcwM/s72-c/platzek.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-1699989222931692602</id><published>2007-08-07T08:55:00.000-07:00</published><updated>2007-08-07T09:59:28.957-07:00</updated><title type='text'>zurück in die Zukunft: Sergej Posad</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYdESrSuI/AAAAAAAAAGc/oeN5Nmw4BjY/s1600-h/P7290149.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYdESrSuI/AAAAAAAAAGc/oeN5Nmw4BjY/s320/P7290149.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095990603505421026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYd0SrSvI/AAAAAAAAAGk/8yM09upNHNE/s1600-h/P7290151.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYd0SrSvI/AAAAAAAAAGk/8yM09upNHNE/s320/P7290151.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095990616390322930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYeUSrSwI/AAAAAAAAAGs/5_gi74nS72s/s1600-h/P7290157.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYeUSrSwI/AAAAAAAAAGs/5_gi74nS72s/s320/P7290157.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095990624980257538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYfESrSxI/AAAAAAAAAG0/ccTQSZvZTl8/s1600-h/P7290162.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYfESrSxI/AAAAAAAAAG0/ccTQSZvZTl8/s320/P7290162.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095990637865159442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYfUSrSyI/AAAAAAAAAG8/yzeWFn4smho/s1600-h/P7290165.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYfUSrSyI/AAAAAAAAAG8/yzeWFn4smho/s320/P7290165.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095990642160126754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Moskau gen Nordwesten hinauszufahren war wie einmal tief Luft zu holen. Langsam schleppte sich der alte und nicht mehr ganz TÜV-sichere, ehemalige deutsche Reisebus (mit noch deutscher Aufschrift) aus der Stadt hinaus und zog eine Rußwolke wie eine grauschwarze Fahne hinter sich her. Hinter den letzten großen Wohnblöcken wurde es plötzlich grün: Wiesen, Wald, Horizont und knallblauer Himmel. Die Sonne heizte den Bus innerhalb von Minuten auf, ich schwitzte. Der alte Mann mit den fettigen Haaren und dem zerwaschenen Jogginganzug neben mir machte seine dritte Bierdose auf. Er stank bestialisch, ich drückte mir meine Nase an den schmierigen Fensterscheiben platt.&lt;br /&gt;Nach eineinhalb Stunden tuckerte der Bus über den Bouleward der Roten Armee in Sergej Posad ein, kam ächtzend am Bahnhof zum Stehen. Als ich tief Luft holend aus dem Bus sprang, war da dieses Gefühl von einem Trip "zurück in die Zukunft". Durch seine Zahnlücken hinweg grinsend empfing mich ein sehr alter Harmonika-Spieler. Er saß dort am Busbahnhof und gehörte irgendwie zum Inventar dazu: Laut sang er alte Lieder vom Großen Vaterländischen Krieg, von den Soldaten und der Liebe, von den Helden der sozialistischen Arbeit. Rings um ihn herum waren Baustellen, Neubauten, Spielcasinos und Supermärkte, die dieser historischen Stadt am Goldenen Ring eine wohlhabende Zukunft versprachen.&lt;br /&gt;Meine Freunde holten mich ab, kauften mir Eiscreme zum Frühstück, um mich willkommen zu heißen und los ging es auf eine historische Entdeckungstour. Eigentlich wollte ich alles über die Geschichte Alexander Newskijs und der Zeit des heiligen Sergejs erfahren, doch wir redeten immer nur über die Einkaufszentren, die bald hier und da entstehen werden, über das Rathaus, das gerade fertig gestellt wurde, und über die prächtigen Villen, die zwischen den alten verfallen Holzhäuschen hervorstachen. Als wir im historischen, gerade frisch restaurierten Stadtkern ankamen, hatte ich schon das zweite Eis-am-Stil in der Hand. Irgendwie gehört das einfach zum russichen Sommer dazu, Unmengen an Eis zu verdrücken. Meine neuen Freunde zeigten mir stolz die Kirchen und Türmchen, führten mich an den Ikonen vorbei und wollten doch gleich wieder weiter zum Autoscooter und Rummelplatz, der um die Ecke aufgebaut war. So rasten wir an der Warteschlange für die Kathedrale vorbei und wunderten uns, warum die nächste Warteschlange an einem Kreuz endete, aus dem heiliges Wasser herausfloss und schon fand ich mich auf einem Kettenkarussell wieder. Es war einfach ein typischer, russischer junger Nachmittag: etwas Kultur, dann viel leichtes Vergnügen und dazwischen viel Eiscreme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abendessen waren wir alle auf der Datscha von Daryas Eltern eingeladen. Ich überstand die übliche Fragestunde nach meinen außergewöhnlichen vegetarischen Essgewohnheiten, indem ich mein Vegetarier-Dasein aus meiner "Religion" heraus begründete. Die Großmutter zupfte entsetzt an meinen Hüften herum: "Wie kannst du nur leben ohne Fleisch? Damals, im Lager, oben am Polarkreis - Mädchen - was wir uns da nach Fleisch gesehnt haben!" Sie war durch Stalins Großen Terror zum Waisenkind geworden, auf Stalins Befehl als 2jähriges Kind ins Waisenhaus an den Polarkreis verschleppt worden und musste dort im Lager schuften. Sie kochte mir Kartoffeln während sie vom Lager erzählte. Ich war dankbar: für die Geschichte, die sie mir anvertraute, und die Kartoffeln, die sie mir kochte. Sie verstand die Welt nicht mehr: "Ich bin zu alt, um an den Vegetarismus zu glauben, Kind. Wir haben auch an Vieles geglaubt, als ich jung war." In Sibirien überlebe man als Vegetarier nicht lange, bekräftigte auch der Vater und guckte mich entsetzt an, als ich von der Baikal-Rundreise erzählte: "Zu Fuß? Ihr Vegetarier habt sie ja nicht mehr alle!", sagte er und kaute weiter auf seinem Knochen herum.&lt;br /&gt;Nach dem Tee mit russischer Fernseh-Unterhaltung schlenderten wir zum See, spielten Volleyball auf dem alten Militär-Sportplatz bis die Sonne unterging und die Insekten uns die Beine zerstachen, dann brachte mich der Vater zum Bahnhof.&lt;br /&gt;Unendlich müde und entspannt quetschte ich mich zwischen zwei alte Omas, die mit Kartoffeln, Zuchini und Gurken beladen im sitzen friedlich vor sich hinschnarchten. Sie rochen nach dem Leben auf dem Land und traten die Reise nach Moskau an, um morgen wieder an den Straßenrändern der hektischen Hauptstadt die Erträge aus ihrem Gemüsegarten zu verkaufen. Langsam tuckerte der Zug vor sich hin, hielt an jeder Siedlung und lud ganze Gemüsegärten in das Abteil. Am liebsten wäre ich nie in Moskau angekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-1699989222931692602?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/1699989222931692602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=1699989222931692602' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/1699989222931692602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/1699989222931692602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/08/aus-moskau-gen-nordwesten.html' title='zurück in die Zukunft: Sergej Posad'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RriYdESrSuI/AAAAAAAAAGc/oeN5Nmw4BjY/s72-c/P7290149.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-7650444497821045357</id><published>2007-07-23T07:26:00.000-07:00</published><updated>2007-07-23T10:56:43.634-07:00</updated><title type='text'>Festival mit Bürgerkriegsatmosphäre</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqKSveKdI/AAAAAAAAAF0/Y75xbJJOaVE/s1600-h/P7210116.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqKSveKdI/AAAAAAAAAF0/Y75xbJJOaVE/s320/P7210116.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090450941386041810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqKiveKeI/AAAAAAAAAF8/r9rcnm5SufQ/s1600-h/P7210088.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqKiveKeI/AAAAAAAAAF8/r9rcnm5SufQ/s320/P7210088.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090450945681009122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqKyveKfI/AAAAAAAAAGE/wClAiDu4fk0/s1600-h/P7210061.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqKyveKfI/AAAAAAAAAGE/wClAiDu4fk0/s320/P7210061.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090450949975976434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqLCveKgI/AAAAAAAAAGM/7NbcCGzzXeY/s1600-h/P7210063.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqLCveKgI/AAAAAAAAAGM/7NbcCGzzXeY/s320/P7210063.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090450954270943746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqLSveKhI/AAAAAAAAAGU/U5SwXd1FxBc/s1600-h/P7210122.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqLSveKhI/AAAAAAAAAGU/U5SwXd1FxBc/s320/P7210122.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090450958565911058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende war ich buchstäblich im freien Feld unterwegs, um zu recherchieren. Nachdem ich den Artikel über die Kalt- und Bloßstellung der Opposition beendet hatte, wollte ich mir mal ansehen, wie der Staat sonst so mit Opposition umgeht. Auf der Suche nach den letzten Staatskritikern Moskaus hab ich mich zu den Punks und Anarchos in die U-Bahn gequetscht und bin zum Krylja-Festival rausgefahren.&lt;br /&gt;Doch schon beim Aussteigen hat uns die geballte Staatsmacht am U-Bahnhof empfangen. Dort stand soviel Militär, dass es für einen afrikanischen Bürgerkrieg ausgereicht hätte. Keine drei Schritte weiter wurden wir alle selektiert und ich wanderte in die Mädchen-Schlange. Gürtel ausziehen, Ringe abstreifen, abtasten lassen, Taschen durchsuchen... Ich hatte noch nicht einmal mein Ticket vorzeigen müssen, bin ich schon durch 2 Metalldetektoren und vier Sicherheitskontrollen durch. Erst war es die Polizei, dann das Militär, dann die verschiedenen Einheiten vom Innnenministerium.&lt;br /&gt;Als ich dann endlich im Stadion war, bekam ich noch mehr Gänsehaut: Rechts und links standen schwarz vermummte Einheiten der OMON mit Stahlhelmen, Schlagstöcken und Schilden bewaffnet. Dahinter eine Reihe Panzer, Wasserwerffahrzeuge und Gefängniszellen auf Rädern. Mit eingezogenen Köpfen schlichen sich selbst die Punks und Anarchos an denen vorbei. Die Einschüchterung zeigte volle Wirkung. Kein Grölen, keine Parolen, kein Ton zu hören. Eine seltsame Stimmung. Brav hüllte sich das Publikum der Anarcho-Bands in russische Staatsflaggen. Die Militärs, Spezialeinheiten standen in Reihe zwischen dem Publikum. Keiner der Bandleader sagte auch nur einen Ton, nur eine Frau schrie mal durch das Mikro ins Publikum, dass es ihnen verboten worden sei, ein Lied zu spielen: "Es gibt hier ja genug Polizei, die darauf aufpasst". Es folgte kein Jubeln, kein Klatschen - nur für einen Moment Totenstille. Dann marschierten auch schon wieder die Feldjäger in Reih und Glied und Gleichschritt zwischen den Zuschauern einher. Mitunter lächerlich, weil die Jungs einfach keine Disziplin haben und nicht im Gleichschritt gehen können. Die Toilettenhäuschen waren ordentlicher aufgestellt als die Jungspunde in Camouflage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso wie wir hineingeleitet wurden, so stand das Militär auch schon Spalier, als ich das Gelände abends verlassen wollte. Bis zum U-Bahnhof in ca. 10 Minuten Fußweg Entfernung mussten alle an einer Endlosschleife junger Burschen in Camouflage vorbei, dahinter wieder OMONS. Sie guckten grimmig drein, waren gelangweilt, rauchten, telefonierten, kauten an ihren Fingernägeln. Keiner war über 25 Jahre - viele unter 20. Respekt hat man hier nur vor der Masse und genau die war einfach unglaublich!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-7650444497821045357?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/7650444497821045357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=7650444497821045357' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/7650444497821045357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/7650444497821045357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/festival-mit-brgerkriegsatmosphre.html' title='Festival mit Bürgerkriegsatmosphäre'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RqTqKSveKdI/AAAAAAAAAF0/Y75xbJJOaVE/s72-c/P7210116.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-6026987423930755416</id><published>2007-07-16T08:10:00.000-07:00</published><updated>2007-07-16T09:28:55.732-07:00</updated><title type='text'>Verschwörung des russischen Paragraphen-Dschungels</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpuZX16PZbI/AAAAAAAAAFE/-jOZs0yaOvs/s1600-h/P7120023.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpuZX16PZbI/AAAAAAAAAFE/-jOZs0yaOvs/s200/P7120023.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087828838932506034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Ich habe ein Problem mit dem russischen Justiz-System", hatte ich heute meinen Satz angefangen und mein russischer Kollege, den ich deswegen anrief, meinte sofort "Ja, ich auch!" So waren wir uns ganz schnell einig, dass nichts so ist wie es zu sein scheint hinter den Potemkinschen Fassaden Putinstans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir war in der vergangenen Woche ein Fax auf den Schreibtisch geflattert. Ich hatte den Artikel aus dem russischen Nachrichtenticker gelesen: "9 Jahre Haft für deutschen Staatsbüger" und dachte: Ach, das recherchiere ich doch mal eben nach...das war ein grober Fehler, so lapidar einfach vor mich hin zu denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei konzentrierte Tage am Telefon, bzw. drei schlaflose Nächte über meinem Wörterbuch später gab dann das Faxgerät seinen Geist auf und auch ich war kurz davor. Mehr als 200 Seiten russischen Paragraphen-Wahnsinn hatte das arme Ding ausspucken müssen und ich hatte auch noch mehrfach drauf gehauen - in der Hoffnung, dass sich dadurch ein paar Stunden Schlaf für mich ergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles klang so einfach, so klar: Ein deutscher Geschäftsmann exportiert Zeug nach Russland, vertut sich mit den Zollbestimmungen, Polizei kommt und sperrt ihn weg. Er wird unschuldig verknackt, 9 Jahre Lagerarbeit. Schlimmes Schicksal - 5000 Zeichen Tränendrüsenattacke. Pustekuchen..es kam alles anders als gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem ersten Anruf packte mich die Neugierde: Seine Frau schluchzte erbärmlich. Sie tat mir leid, aber unter Tränen war der leichte russische Akzent gut zu hören. Deutscher Nachname, russischer Akzent: Spätaussiedler. Kombiniere: Dann hat er die russischen Zollbestimmen ja doch lesen können. Doch kein Einfaltspinsel! Er hatte mit Kaviar gehandelt und nebenbei auch mal 1 oder 2 Autos verkauft. Dass die Autos mit Panzerglas kugelsicher gemacht waren, hat sie nicht erwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein russicher Anwalt überschüttete mich mit Wutausbrüchen über "Gott und den verdammten Staat mit seiner verdammten Justiz", wie er immer wieder betonte. Er schien jedoch mehr an Gott zu glauben als an die Justiz. Zum Schluss eines Telefonats brachte er immer wieder der Aufruf: "Beten Sie, nur noch Gott kann ihm jetzt noch helfen!" Und wir telefonierten viel miteinander, mehrfach täglich. Manchmal kurz hintereinander. Er sprach wie ein Maschinengewehr, verhaspelte sich, so dass ich rein gar nichts mehr verstand. Ein Glück für mich, dass es in Russland noch immer schlechte Telefonleitungen gibt - besonders jenseits vom Ural, wo er lebt. So konnte ich mehrfach einfach auflegen, ihn Luft holen lassen, selbst noch die wichtigsten Vokabeln nachblättern und wieder anrufen: "Entschuldigung, die Leitung war plötzlich weg, können Sie das nochmal wiederholen?..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Schluss war er der festen Überzeugung, der Geheimdienst würde seine Leitung immer wieder unterbrechen. Als wir heute Morgen einen totalen Server-Ausfall hier in der Redaktion hatten, einfach so, hätte ich beinahe schon fast selbst daran geglaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Fall entpuppte sich als einzige Verschwörungstheorie des organisierten Verbrechens. Laut Aussagen des Anwalts hat "die Macht mit den drei Buchstaben" (und auch ich vermeide es, die Buchstaben hier im Internet zu posten) seinen Klientel persönlich nach Moskau bestellt, um ihn dort festzunehmen. Die Ermittlungen, das Gerichtsverfahren, der Prozess, das Urteil - alles eine ausgefeilte Methode, ihn aus dem Weg zu räumen... oder doch nur Verfolgungswahn?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich zum ersten Mal das rusische Strafrechtsgesetzbuch aus dem Regal holte, um den Paragraphen über "Bildung einer kriminellen Vereinigung" nachzulesen, ging mein persönlicher Albtraum in Erfüllung: 500 Seiten russisch-juristisches Kauderwelsch.&lt;br /&gt;... und das Faxgerät druckte schon wieder - dieses Mal das 67-Seiten lange Gerichtsurteil - während ich schon die ersten 50 Vokabeln nachgeschlagen hatte. Es war Freitag abend, 20.30 Uhr. Draußen regnete es in Strömen. Mir war klar: Mein Wochenende fiel buchstäblich ins Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habt ihr gewusst, dass man auf Russisch einen Satz über 10 Zeilen ohne Punkt und Komma ziehen kann? Darin enthalten sind dann mindestens 5 Gerundivum, 6 Partizipial- und 3 ACI-Konstruktionen, 2 Adverbialbestimmungen und 27 Fußnoten mit Verweisen auf andere Paragraphen, drei Ausnahmefälle und 25 besondere Härtefallregelungen. Hier lag also die Verschörung begraben: Irgendjemand hat sich die Sätze so ausgedacht, dass sie auf keinen Fall ein Ausländer versteht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Trialog rettete mich aus diesem Paragraphen-Dschungel. Nötig war ein einziger Telefonanruf: "Elena, du hast doch in Russland Jura studiert, oder? - Ich blick hier nicht durch!" Ich hörte ihr schüchternes Lächeln durch den Telefonhörer. Die Anwtort kam prompt: "Na das ist ja auch eine komplexe Sache" - ohja, das war endlich jemand, der mich verstand und mir alles auf deutsch in meinen Worten erklären konnte. Lena, ich danke dir!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-6026987423930755416?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/6026987423930755416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=6026987423930755416' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/6026987423930755416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/6026987423930755416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/verschwrung-des-russischen-paragraphen.html' title='Verschwörung des russischen Paragraphen-Dschungels'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpuZX16PZbI/AAAAAAAAAFE/-jOZs0yaOvs/s72-c/P7120023.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-2817605903265695457</id><published>2007-07-14T06:51:00.000-07:00</published><updated>2007-07-14T07:00:13.116-07:00</updated><title type='text'>Entdeckungsreise</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjV-l6PZWI/AAAAAAAAAEc/LRyxj-OC8TY/s1600-h/P7100005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjV-l6PZWI/AAAAAAAAAEc/LRyxj-OC8TY/s200/P7100005.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087051050419971426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjV_F6PZXI/AAAAAAAAAEk/VDV65WVtXKE/s1600-h/P7100021.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjV_F6PZXI/AAAAAAAAAEk/VDV65WVtXKE/s200/P7100021.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087051059009906034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjV_l6PZYI/AAAAAAAAAEs/qcMxbkfwAgI/s1600-h/P7140039.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjV_l6PZYI/AAAAAAAAAEs/qcMxbkfwAgI/s200/P7140039.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087051067599840642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjV_16PZZI/AAAAAAAAAE0/iUD8LhxipqM/s1600-h/P7140042.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjV_16PZZI/AAAAAAAAAE0/iUD8LhxipqM/s200/P7140042.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087051071894807954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjWAV6PZaI/AAAAAAAAAE8/Zt5Wluy4Iqw/s1600-h/P7140049.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjWAV6PZaI/AAAAAAAAAE8/Zt5Wluy4Iqw/s200/P7140049.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087051080484742562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Moskau ist die Stadt der Kontraste. Hier geht es entweder steil nach unten oder steil nach oben. Nirgendwo liegen die alten und neuen Symbole so dicht beieinander und sind doch so weit voneinander entfernt. Das sind meine Highlights der heutigen Erkundungstour!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-2817605903265695457?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/2817605903265695457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=2817605903265695457' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/2817605903265695457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/2817605903265695457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/entdeckungsreise.html' title='Entdeckungsreise'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpjV-l6PZWI/AAAAAAAAAEc/LRyxj-OC8TY/s72-c/P7100005.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-5514071859438263291</id><published>2007-07-11T08:36:00.000-07:00</published><updated>2007-07-11T09:54:19.893-07:00</updated><title type='text'>Im Nervenkrieg mit der Moskauer Miliz</title><content type='html'>Live-Erfrahrung nenne ich solche Tage. Die muss man einfach machen, damit man in seinem Blog was erzählen kann;-)&lt;br /&gt;Ohne Scherz: Ich saß den ganzen Tag mit einem verschmitzten Schmunzeln im Gesicht auf der Moskauer-Miliz-Station und habe ungläubig den Kopf geschüttelt. So viel Behördenchaos hätte ich diesem Staat nie unterstellen wollen. Aber der Reihe nach...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Registrierung sprich, meine offizielle Anmeldung als Ausländer bei den Moskauer Behörden, hatte sich in Luft aufgelöst, noch bevor ich sie je gesehen habe. Der Fahrer hatte sie angeblich abgeholt für mich, doch bekommen habe ich sie nie. Also brauche ich nun eine neue - wer weiß wo er sie verbummelt hat. Um eine neue Registrierungsbescheinigung zu bekommen, muss ich jedoch bestätigen, dass ich die alte nicht mehr habe: Verlustanzeige bei der Polizei. Dankenswerterweise hat sich der Fahrer wenigstens eine "Ausrede" ausgedacht für mich - sehr einfallsreich sogar: "Der Wind hat den Zettel weggeweht und er ist in die Kanalisation verschwunden." Wow, soviel Erfindergeist an einem Tag!! Nun gut, so viel Unglaubwürdiges konnte ich auf Russisch gerade noch erzählen ohne einen Lachanfall zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schöne an Putins perfekten Polizeistaat ist: Die Milizstation ist im Zweifel immer nur 2 Minuten Fußweg entfernt. Also schlenderte ich dort vorbei, ließ mich von der Kalaschnikow am Eingang nicht abschrecken. Der Geruch nach feuchten Schweißfüßen war noch viel schlimmer. Dann war ich auch schon mittendrin im Behördendschungel. Ich erzählte die Geschichte dem Typ am Eingangsdesk, der so dick war, dass er nicht in seine schusssicheren Weste passte. "3.Stock, Zimmer 31" - quoll aus ihm heraus. Dort wartete ich in der Warteschlange. Im Flur stank es wie in einer Ausnüchterungszelle. Ich setzte mich ans Fenster, zog es weit auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenan ist das Gebäude des föderalen "Bundesrats", in dem Putins Vasallen sitzen. Ich beobachtete den Stau des S-Klasse Mercedes in der kleinen Seitengasse und freute mich: Wenigstens im Moskauer Verkehrschaos waren sie alle gleich, die Armen wie die Reichen. Ob nun Mercedes, Bugati oder Lada - sie kamen alle nicht weiter. Auf einer Marathon-Sitzung im Bundesrat wurden heute 100 Gesetze auf einmal verabschiedet. Als ich meinen Arbeitsplatz verlassen hatte waren sie bei Gesetz Nummer 25, ich fing an zu überlegen, wie viele Gesetze man verabschieden kann, solange ich auf der Miliz bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich regte sich was um mich im Flur. Die Tür zum Zimmer 31 flog auf. "Was wollt ihr denn alle, heute?" brüllte der kleine Picklige durch den Gang. "Geht runter, 2.Stock, Zimmer Nr. 8". Ich rannte ganz schnell die Treppe runter, vielleicht hatte ich so Chancen, die erste zu sein. Pech gehabt. Ich wurde direkt von der Warteschlange vor Nr. 8 gefressen...&lt;br /&gt;Nach einer weiteren Stunde klopfte endlich mal jemand an die Tür zu Nr. 8, denn es war schon merkwürdig. Überall rannten die Polizisten rein und raus, wuselten über die Gänge, um zu stempeln und auszudrucken, nur bei Nr. 8 regte sich gar nichts: Da war gar niemand drin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die besoffene Tussi neben mir brüllte durch den Korridor: "Nummer 8 wo bist du, wo bist du?" Da kam ein riesengroßer Blonder, total genervt "Was wollt ihr denn von mir? Ich hab keine Befugnisse!" Dann verschwand er wieder. Ich ging genervt hoch zu Nr. 31, kloppfte erst gar nicht an, platzte ins Zimmer und fragte nach Formularen zum ausfüllen. Es kann ja nicht sein, ich sitze auf einer russischen Behörde und hatte in 3 Stunden noch keinen einzigen Zettel ausgefüllt! Er gab mir schweigend 2 Formulare, rauchte an seinem Stummel, tat sonst nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war Trick 17: Ich ging runter. Alle guckten mich aus der Warteschlange vor dem leeren Zimmer Nr. 8 an, fragten: "Was hast du da?" - "na, das Formular zum ausfüllen!" Sie rannten. Endlich hatte ich wieder einen Sitzplatz auf der Fensterbank vor Nr. 8. Dort verewigte ich meine Wind-und-Kanaldeckel-Geschichte, schmückte sie mit Uhrzeiten und fiktiven Ortsangaben aus.. Ich hatte ja wieder viel Zeit, kreativ zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Fernseher lief im Nebenzimmer: Gesetz Nummer 45 war auch abgenickt worden, wie alle bislang. Irgendwelche neuen Verkehrsregeln... Dann kam der große Blonde wieder, ging in Nr. 8, setzte sich neben das "Rauchen verboten"-Schild, zündete sich eine Zigarrette an und als er die genüsslich fertig hatte, winkte er mich wortlos rein. "Was willst du?" - Ich gab ihm meine Formulare. Er zeriss sie in Fetzen, ohne sie angesehen zu haben. Gab mir dieselben Formulare wieder - "ausfüllen! nochmal!" Ich parrierte, gab sie ihm wieder. Er guckte mich an: "Ausländer!" Ja, das ist schon ein Vergehen in Russland manchmal. "Andere Formulare!" ok, ich machte alles mit... er diktierte mir irgendwelchen Kauderwelsch, den ich nicht verstand. Ich schrieb brav mit. Dann tippte er meine Handschrift in seinen PC ein, druckte den Zettel aus. Druckeropatrone leer.. es dauerte ca. 20 Minuten bis er eine neue besorgt hatte.&lt;br /&gt;"Wie hast du deine Dokumente verloren?" - endlich kamen wir zur Sache. Er lachte. "Der Wind, hm. ja, der geht manchmal!" Er zeriss die Zettel wieder. "Schreib was anderes auf!" Also wieder von vorne... "Passport?" ich gab ihm meinen Pass. Er ging damit davon. Ich ließ das mit dem Wind sein: Meine Papiere waren in den Kanal gefallen. Punkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile kannte ich seine ganze Familie, inklusive Hasen und Katzen von seinem Bildschirmschoner. Dann tippte er wieder mein Geschreibsel in seinen PC, druckte es aus. "Unterschreib!" Ich las zum Glück vorher, was ich da unterschreiben sollte... aber ich hab doch nicht meinen Pass verloren, sondern meine Registrierung! Er guckte wie ein Fragezeichen. "Sag das doch gleich!" Phu, hier musste ich ganz fest auf die Zunge beißen, hatte er mir nicht eben meinen Pass abgenommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, wieder neue Formulare ausfüllen, wieder abtippen, ausdrucken, unterschreiben. Er war fast so genervt wie ich. "Stempel kriegst du woanders, ich weiß nicht wo der ist!" Also bin ich von Pronzius zu Pilatus, um einen Stempel zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich das Gebäude verließ waren es 5 Stunden und 60 Gesetze später. Zum Glück standen draußen immer noch die selben Autos im Stau vor der Tür, sonst hätte ich das Gefühl gehabt, als einziger Mensch heute meinen Tag verschwendet zu haben!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-5514071859438263291?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/5514071859438263291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=5514071859438263291' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5514071859438263291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5514071859438263291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/im-nervenkrieg-mit-der-moskauer-miliz.html' title='Im Nervenkrieg mit der Moskauer Miliz'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-7011111423716968142</id><published>2007-07-11T07:54:00.000-07:00</published><updated>2007-07-11T08:34:17.231-07:00</updated><title type='text'>Die Heldenfabrik</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpT3fYBYNVI/AAAAAAAAAEM/WO51Q6i_Xww/s1600-h/P7100002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpT3fYBYNVI/AAAAAAAAAEM/WO51Q6i_Xww/s200/P7100002.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085961997604369746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpT3gYBYNWI/AAAAAAAAAEU/uaSTBPGG89o/s1600-h/P7100010.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpT3gYBYNWI/AAAAAAAAAEU/uaSTBPGG89o/s200/P7100010.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085962014784238946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Helden Russlands werden derzeit wie am Fließband produziert. Wenn sie nicht neu erfunden werden können, dann gräbt man sie eben aus. Nicht etwa auf dem alten Heldenfriedhof, sondern aus den Archiven - genauer gesagt aus dem Filmarchiv von Mosfilm, Russlands größter Filmproduktion. Ursprünglich auf Celluloit gebannt und mit neuester Technik nun digitalisiert sind sie heute jederzeit abrufbar, die Leinwandhelden der Sowjetunion. Sie laufen jetzt wieder regelmäßig - abends ab 20.15 gibt es "Krieg und Frieden", "Panzerkreuzer Potemkin", "Ivan der Schreckliche", "Andrej Rubelow" und wie sie nicht alle heißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum die Heldenfabrik Mosfilm zur Pressekonferenz eingeladen hatte, das war mir trotz ausgiebiger Recherche nicht wirklich klar. Die alten Helden sind ja nun nichts neues. So hat es mir auch wenig ausgemacht, dass ich knapp 40 Minuten zu spät war, weil der Spiegel-Fahrer irgendwo im Stau festhing und ich dann doch die Metro nehmen musste. Fast symbolisch bin ich auch noch an der Station "Park des Sieges" ausgestiegen, die eben erst frisch renoviert worden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Suche nach dem Eingang zu dem riesigen Gelände von Mosfilm musste ich mich durch Panzerschlachten des Zweiten Weltkrieges, Mongolenkriege und zerfallene sibirische Dörfer durchkämpfen, um dann auf einen äußerst hilfbsreiten (ja, es gibt sie doch) Milizionär zu stoßen, an dessen Sprachfehler ich scheiterte. Ich habe einfach kein Wort verstanden! So musste ich alleine die Journalisten-Gruppe im Dschungel der Filmsets suchen gehen.&lt;br /&gt;Ich verlief mich endgültig im dritten Gang zwischen Kleiderfundus und Waffensammlung, die für einen afrikanischen Krieg ausreichen würde, setzte mich total abgekämpft zwischen die Ritterrüstungen und wartete. Der Engel, der mich rettete hieß Sweta. Sie brachte mir einen Tee, telefonierte eine Weile und packte mich an der Hand: "Ich hab die Journalisten gefunden!" sagte sie und ihre hundert Kilo zogen mich mit ihr fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Langeweile" - das ist wohl die Überschrift, die ich und meine ausländischen Kollegen dieser Geschichte als Überschrift gerne aufgedrückt hätten. Fast ein-einhalb Stunden schob uns die Pressesprecherin von Mosfilm von einem Studio ins andere. Wir mussten uns Kameras, Computer, Mischpulte angucken - "alles modern, alles neu, jetzt auf Weltniveau" wiederholte sie immer und immer wieder. Alle nickten. Keiner war so begeistert wie sie. Der Grund: Wir wussten, die britischen Fernseh-Journalisten hatten eine bessere Ausrüstung über der Schulter, als die Film-Kamera, die sie uns als "super-neu" vorführte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztlich - nach einer Stunde PK mit dem Generaldirektor, der von Putin persönlich zum Chef der Heldenfabrik ernannt worden ist- stand im hintersten Winkel endlos langer Gänge dann das, was wir alle haben wollten: das Buffet. Häppchen, Oliven, Früchte, Wasser, Wein und viel Wodka. Nach drei Runden waren alle versöhnt und wir wurden entlassen, bekamen noch Kaffeetassen, Schlüsselanhänger, Kullis und Aufkleber geschenkt und durften uns dann selbst den Weg zurück in das wahre Leben suchen. Während ich schon verzweifelt darüber nachdachte, wie ich diesen Nachmittag in einen Artikel verpackt bekomme, hatte ich mich schon wieder verlaufen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-7011111423716968142?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/7011111423716968142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=7011111423716968142' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/7011111423716968142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/7011111423716968142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/die-heldenfabrik.html' title='Die Heldenfabrik'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpT3fYBYNVI/AAAAAAAAAEM/WO51Q6i_Xww/s72-c/P7100002.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-4928390522971447852</id><published>2007-07-09T11:27:00.000-07:00</published><updated>2007-07-09T11:50:42.364-07:00</updated><title type='text'>Besuch bei meinen Helden</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpKDT4BYNUI/AAAAAAAAAEE/6joDZAKCkHA/s1600-h/P7080038.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpKDT4BYNUI/AAAAAAAAAEE/6joDZAKCkHA/s200/P7080038.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085271306733630786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpKB_oBYNTI/AAAAAAAAAD8/duxaR-ceM-o/s1600-h/P7080037.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpKB_oBYNTI/AAAAAAAAAD8/duxaR-ceM-o/s200/P7080037.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085269859329652018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpKApoBYNPI/AAAAAAAAADc/Hm5mE4O5lag/s1600-h/P7080035.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpKApoBYNPI/AAAAAAAAADc/Hm5mE4O5lag/s200/P7080035.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085268381860902130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpKAqIBYNQI/AAAAAAAAADk/Ks7tht946TU/s1600-h/P7080047.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpKAqIBYNQI/AAAAAAAAADk/Ks7tht946TU/s200/P7080047.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085268390450836738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Sowjet-Helden habe ich dort natürlich auch gefunden. Die Wissenschaftler, Pioniere und Enthusiasten, die mich ein Jahr durch meine Magisterarbeit über die sowjetischen Wissenschaftler hindurch begleitet haben.&lt;br /&gt;Tupolews Grabstein steht nur mit einer Kannte in der Erde und fliegt trotz seiner gewaltigen Größe schier davon. Tschelomei hat von allen Raketeningenieuren den Größten bekommen und auf dem Grabmal von Mikoyan (dem kleinen Sohn des großen Stalinisten) steigt die Mig24 senkrecht in den Himmel. Iljuschin schwebt fast in liften Gefilden, so weit oben thront er über den anderen.&lt;br /&gt;Nur mein Lieblingsheld, Sergej Korolew, der hat keinen Sputnik auf dem Kopf stehen. Der liegt neben Gagarin und Stalin an der Kremlmauer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-4928390522971447852?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/4928390522971447852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=4928390522971447852' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4928390522971447852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4928390522971447852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/besuch-bei-meinen-helden.html' title='Besuch bei meinen Helden'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpKDT4BYNUI/AAAAAAAAAEE/6joDZAKCkHA/s72-c/P7080038.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-35821641943152129</id><published>2007-07-09T10:55:00.001-07:00</published><updated>2007-07-09T11:52:18.672-07:00</updated><title type='text'>Der Friedhof der Helden</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ9IIBYNOI/AAAAAAAAADU/d82jaXkHNIg/s1600-h/P7080040.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ9IIBYNOI/AAAAAAAAADU/d82jaXkHNIg/s200/P7080040.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085264507800401122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ6WIBYNMI/AAAAAAAAADE/h-9Y2CIjN2g/s1600-h/P7080044.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ6WIBYNMI/AAAAAAAAADE/h-9Y2CIjN2g/s200/P7080044.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085261449783686338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ6WoBYNNI/AAAAAAAAADM/kcc2bGrFcTw/s1600-h/P7080033.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ6WoBYNNI/AAAAAAAAADM/kcc2bGrFcTw/s200/P7080033.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085261458373620946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ5NoBYNJI/AAAAAAAAACs/3Xhye290U9U/s1600-h/P7080054.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ5NoBYNJI/AAAAAAAAACs/3Xhye290U9U/s200/P7080054.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085260204243170450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ5OIBYNKI/AAAAAAAAAC0/B91NxDWpy20/s1600-h/P7080041.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ5OIBYNKI/AAAAAAAAAC0/B91NxDWpy20/s200/P7080041.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085260212833105058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein ganz persönlicher Lieblingsort in Moskau ist schon immer der alte Friedhof am westlichen Moskwa-Ufer. Hier liegen sie alle: die Helden der Arbeit. Aber auch die Kommunisten, Tschekisten, Rotarmisten, Komponisten, Gorbatschowisten und nun auch die Saufköpfe von Jelzinisten. Auch dieses Mal kam ich nicht umhin, dort wieder einen Nachmittag lang in die Geschichte einzutauchen. Es war unbeschreiblich still dort - als habe die Zeit ihr Schweigen über die schreckliche Vergangenheit gelegt. Neben den wunderschönen Grabsteinen steht an jedem Grab eine kleine Bank aus Holz oder aus Stein, auf der die Witwen und Kinder einst ihre orthodoxen Trauertage absaßen. Es ist der einzige Ort in dieser Stadt, an welchem Ruhe und stille Momente wirklich gefragt sind. Ich saß dort lange und habe mich mit Chruschtschow unterhalten, mit Sacharow, Kaganovich und Mikoyan über den Stalinismus abgerechnet. Dem alten Georgier konnte ich leider nicht auf den Kopf spucken, der liegt immer noch an der Kremlmauer und wird von den Touristen durch Stein hindurch fotografiert. Dafür habe ich Gogol an die Nase gefasst und Tschechow am Ohr gezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder erstaunlich ist auch, wie auch auf Friedhöfen diese Männergesellschaft sichtbar wird. Lediglich die Gorbatschowa hat einen eigenen Grabstein bekommen. Die anderen Frauen sind daneben beerdigt. Klein und unscheinbar steht ihr Name auf dem Grabmal des Mannes - falls das ZK überhaupt erlaubt hat, sie dort auf dem Heldenfriedhof zu beerdigen, an der Seite des Gatten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-35821641943152129?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/35821641943152129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=35821641943152129' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/35821641943152129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/35821641943152129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/der-friedhof-der-helden.html' title='Der Friedhof der Helden'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ9IIBYNOI/AAAAAAAAADU/d82jaXkHNIg/s72-c/P7080040.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-555789959911028714</id><published>2007-07-09T10:41:00.000-07:00</published><updated>2007-07-09T10:53:57.032-07:00</updated><title type='text'>Moskaus Oktoberfest</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ1wYBYNII/AAAAAAAAACk/wxx2PTJNuno/s1600-h/P7080029.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ1wYBYNII/AAAAAAAAACk/wxx2PTJNuno/s200/P7080029.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085256403197113474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ0lYBYNGI/AAAAAAAAACU/OUG6qHVOjJs/s1600-h/P7080027.jpg"&gt; &lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ0lYBYNGI/AAAAAAAAACU/OUG6qHVOjJs/s200/P7080027.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085255114706924642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ0moBYNHI/AAAAAAAAACc/c9iSNGmK640/s1600-h/P7080059.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ0moBYNHI/AAAAAAAAACc/c9iSNGmK640/s200/P7080059.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085255136181761138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eigentlich wollte ich mir danach nur das Stadion ansehen gehen. Da stehe ich ohne es zu ahnen auf Moskaus Oktoberfest. Massen besoffener Russen wankten um die Bierzapfsäulen oder standen vor den Toilettenhäuschen Schlange.&lt;br /&gt;Es war vor allem eine Männerveranstaltung und die Mädels waren zur Belustigung da. Nur der alte Lenin stand hoch über dem Treiben und hat keine Miene verzogen.&lt;br /&gt;Jedenfalls habe ich das Bierfest verlassen ohne einen einzigen Schluck der über 50 verschiedenen Biersorten probiert zu haben - es war einfach zu früh am Morgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-555789959911028714?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/555789959911028714/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=555789959911028714' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/555789959911028714'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/555789959911028714'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/moskaus-oktoberfest.html' title='Moskaus Oktoberfest'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJ1wYBYNII/AAAAAAAAACk/wxx2PTJNuno/s72-c/P7080029.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-9162605145867454081</id><published>2007-07-09T10:29:00.000-07:00</published><updated>2007-07-09T10:40:53.524-07:00</updated><title type='text'>Moskau von oben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJypYBYNEI/AAAAAAAAACE/zOhQMcmCrb0/s1600-h/P7080008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJypYBYNEI/AAAAAAAAACE/zOhQMcmCrb0/s200/P7080008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085252984403145794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJyp4BYNFI/AAAAAAAAACM/3pjbv-eo5-M/s1600-h/P7080012.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJyp4BYNFI/AAAAAAAAACM/3pjbv-eo5-M/s200/P7080012.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085252992993080402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJxf4BYNDI/AAAAAAAAAB8/0n7lEtKYNR0/s1600-h/P7080005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJxf4BYNDI/AAAAAAAAAB8/0n7lEtKYNR0/s200/P7080005.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085251721682760754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der erste freie Tag. Ich habe den Sonntag genutzt, mir die Mega-City von oben zu Gemüte zu führen um das Gefühl loszuwerden, ich ertrinke darin.&lt;br /&gt;Es gibt keinen herrlicheren Ausblick als von der Staatlichen Universität aus. Hier schwebt man über den Dingen. Und vom Hügel herab kann man unten das gigantische Olympiastadion sehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-9162605145867454081?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/9162605145867454081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=9162605145867454081' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/9162605145867454081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/9162605145867454081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/moskau-von-oben.html' title='Moskau von oben'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RpJypYBYNEI/AAAAAAAAACE/zOhQMcmCrb0/s72-c/P7080008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-4372085182596391809</id><published>2007-07-07T09:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-07T10:24:30.261-07:00</updated><title type='text'>Survival-Trainer Moskau</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Pass auf dich auf!" - diesen Satz habe ich unzählige Male vor meiner Abreise gehört. Moskau sei gefährlich. Besonders für Journlisten. Ich soll achtgeben, vor den kriminellen Russen, den Polizisten, Tschekisten, Terroristen, Extremisten, Putinisten, ehemaligen Kommunisten, Bolschewisten und all die anderen -Isten. Doch die wirklichen Gefahren in Moskau lauern ganz wo anders und sind jeden Tag allgegenwärtig:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer morgens in die Dusche steigt, muss unbedingt aufpassen, ob nicht doch heißes Wasser aus dem Hahn kommt. Das ist im Sommer eigentlich abgestellt, will man keinen extra-Aufschlag zahlen. Doch manchmal verirrt sich doch die kochend heiße Brühe in die Leitung und dann ist es vorbei mit der Erfrischung am Morgen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer noch verschlafen die Wohnung verlässt und ausversehen die schwere Stahltür nicht richtig festhält bevor man den Schlüssel innen abgezogen hat, der steht vor der eigenen Wohnungstür - gesichert durch einen dreifachen Schließmechanismus - einfach unkaputtbar. Und man bekommt sie nie wieder auf!&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer nach einem nächtlichen Regenschauer ohne Gummistiefel aus dem Haus geht, der geht direkt baden: in der nächsten Pfütze, die so tief ist, dass man darin ertrinken und keinesfalls drum herum gehen kann.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer auf dem Weg zur Metro in den Moskauer Himmel guckt und sich Gedanke über das Wetter macht, der stolpert direkt über den nächsten wilden Straßenköter, der einem zähnefletschend anbellt und mit seinen Flöhen um sich wirft. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer im Fluss der Masse durch die Schwingtür die Metro betritt, der darf sich nicht darauf verlassen, der der vor einem gehende die Tür aufhält. Immer einen Schritt Abstand halten, sonst kriegt man sie mit voller Karacho an den Kopf.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer vergessen hat, sich jenseits der Haupstoßzeiten eine Metro-Fahrkarte zu kaufen, der verirrt sich in der Warteschlange vor dem Ticketschalter.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und wenn man dann nicht schnell genug durch das Drehkreuz durchkommt, schnappt die Falle zu und man hat die "Schranke" mit voller Wucht in den Weichteilen hängen. (Besonders für Männer sehr gefährlich)&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer auf die Rolltreppe aufspringen will, muss schnell sein, sonst reißt sie einem in die Tiefe. Bloß nicht links stehen bleiben und die hetzende Menge blockieren, sonst hat man direkt den Ellenbogen in der Laiste hängen. Rechts gehen, links stehen. Leuten mit Höhen- und Platzangst kann ich nicht raten, die Metro zu betreten.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Achtung: In den unterirdischen Gängen - 150 Meter unter der Erde - kann man sich leicht verirren, an Luftmangel sterben und vom reißenden Strom der Menschenmassen mitgeschwemmt werden. Tipp: Bloß nie stehenbleiben. Immer im Gleichschritt mit den anderen gehen. Die Russen haben das in 70 Jahren Kommunismus einstudiert. Wer ausbricht, hat keine Chance. Außerdem herrscht unterirdisch linksverkehr, also bloß nicht den falschen Gang betreten. Wer gegen den Strom schwimmt wird mit bösen Blicken getötet oder muss sich an den feuchten Wand entlang quetschen bis der Tunnel zu Ende ist.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer dann endlich hinter der nächsten Menschenfront die Gleise erahnen kann, der sollte sich schleunigst Rückendeckung suchen. Sonst wird man womöglich in den schon proppe-vollen Zug hineingequetscht. Hier besteht extreme Taschen/Ärmel/Rockzipfel-Einklemmgefahr! Wer schon einmal mit einem seiner Gliedmaßen/Kleidungsstücke in der Tür eingeklemmt wurde und entsetzt feststellen musste, dass an der nächsten Station nur die gegenüberliegenden Türen aufgehen, der weiß was es heißt, im Kreis zu fahren, bis man aus der Falle entkommt.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Extrem wichtig: In der Metro wird folgender Satz durchgesagt: "Ne sobiraete baschewo weschy!" Das heißt: "lassen sie bloß nichts liegen!". Das ist ernst gemeint! Wer seinen Rucksack irgendwo liegen lässt, der kann sich sicher sein, dass er gefunden wird - und zwar vom Terror-Sondereinsatzkommando "Speznaz" und man sitzt gleich im Hinterzimmer der Metro-eigenen Polizeistation fest. Von dort aus gibt es unterdirdische Tunnel, die direkt in der Lubjanka enden und die hat noch im 10. unteridischen Stockwerk Gefängniszellen frei.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;An CO2-Vergiftung zu sterben, ist nicht der schlimmste Tod, mag sein. Dennoch: Immer noch einmal Luft holen bevor man in den Zug hineingequetscht wird. Dann direkt umdrehen. Wer je wieder rauskommen will, der sollte sich mit dem Gesicht direkt an die Tür stellen. Wer mit dem Rücken zur Tür steht, wird an der nächsten Station rücklings davongespült und überrannt.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nicht genug getrunken vor der Metrofahrt? Selbst schuld! Jede Stunde Fahrtzeit kostet den Körper 1 Liter Flüssigkeit, einige kostbare Nerven und 0,2 Milimeter Zahnschmelz (vom Zähne zusammenbeißen)&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;      &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer das Tageslicht je wiedersehen will, der muss wissen wo es aus dem Labyrinth raus geht. Man merke sich folgende Buchstabenreihenfolge: выход в город. Tipp, wer schon die Orientierung verloren hat: es geht nach OBEN!! Immer nach dem Prinzip: hauptsächlich raus hier! Wer es nicht schafft, der fahre solange mit dem Zug weiter bis es leerer wird. In den Vorstädten kann man kurz Luft schnappen, bevor man es auf dem Rückweg erneut probiert.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;An der frischen(?) Luft erst einmal Sauerstoff tanken. Dann das Gehirn wieder langsam hochfahren. Orientierung wiederfinden: wohin muss man eigentlich? Wo ist man herausgekommen? Zu spät? Bloß nicht aufregen! Dein Chef steckt sicher im selben Chaos fest;-)&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Du stehst auf der falsche Straßenseite?? Jetzt gibt es zwei Optionen: Oben oder unten durch. Jetzt erst einmal Risikoabwägung: Die nächste Ampel ist sicher 3 Kilometer entfernt. Such`sie erst gar nicht. Über die Straße, von Fahrbahn zu Fahrbahn sprinten oder die nächste Unterführung suchen? Das hängt von deiner Kondition ab: Bist du Lang-oder Kurzstreckenläufer? Keins von beidem? Dann solltest du trainieren, ist überlebenswichtig!&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Du stehst in der richtigen Straße, vor der richtigen Hausnummer? Und findest doch keinen Eingang? Versuche es im fünften bis siebten Hinterhof. Immer aufpassen, dass man die Orientierung nicht verliert! Verschwende keine Zeit, eine Klingel zu suchen. Wenn du nicht nach dem Eingangs-Code gefragt hast, dann geh nach Hause. Ohne kommt man in das Haus nicht rein.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hast du den Code doch zur Hand, Glückwunsch. Aber nicht zu früh freuen. Gibt es einen Fahrtstuhl? Dann unbedingt vorher prüfen: Funktioniert das Handy, hast du ausreichend Empfang? Sonst die Feuertreppe suchen. Fahrstühle bleiben zwischen jedem Stockwerk mindestens ein Mal stecken.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Du hast dein Ziel erreicht und keine Klamotten zum wechseln dabei, kein Handtuch und Deo mit? Na, dann lauert in der Klimaanlagenfröstelkälte nun die nächste Erkältung auf dich! Nimm es positiv, wenn es dich nun fiebrig ins Bett wirft: Morgen bliebt dir der Stress erspart und du kannst dich von deinem Tag erholen.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;Hast du jetzt schon genug vom Tag? Na, dann frohes Schaffen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-4372085182596391809?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/4372085182596391809/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=4372085182596391809' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4372085182596391809'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/4372085182596391809'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/survival-trainer-moskau.html' title='Survival-Trainer Moskau'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-7629985238509213040</id><published>2007-07-07T04:38:00.000-07:00</published><updated>2007-07-07T05:07:57.559-07:00</updated><title type='text'>Die AK-47 wird 60 und der Urvater Michail Kalaschnikow wurde ausgegraben!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro-ATYBYNCI/AAAAAAAAAB0/2IUbyKVLk4w/s1600-h/klein+P7060103.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro-ATYBYNCI/AAAAAAAAAB0/2IUbyKVLk4w/s320/klein+P7060103.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5084423574678680610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro98uoBYNBI/AAAAAAAAABs/qHzW3UBJFhE/s1600-h/klein+P7060119.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro98uoBYNBI/AAAAAAAAABs/qHzW3UBJFhE/s320/klein+P7060119.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5084419644783604754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die russische Rüstungsindustrie feiert gerade 60 Jahre AK-47 und man hat den armen tattrigen Michail Kalaschnikow aus seinem verschlafenen Ural-Städtchen nach Moskau gekarrt, um Werbung für den russischen Exportschlager zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war gestern auf den Feierlichkeiten im Museum der sowjetischen Streitkräfte und durfte Mr. Kalaschnikow 2 - vorher von den Behörden genehmigte - Fragen stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor bin ich jedoch vor Schreck fast gestorben. Ich saß vor dem Museum auf dem riesigen T34 ganz oben auf dem Kanonenrohr, um ein Foto zu machen wie er aus dem Auto steigt. Da geht das Feuerwerk los und - was ich nicht gesehen hatte - waren dicke Nebelkanonen an dem T34 befestigt. Der Knall unter mir war so laut, dass ich für 2 MInuten total taub war und fast vom Panzer gefallen wäre. Die Pressemeute hat sich totgelacht, wie ich da so leichenblass auf dem Panzer saß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls war es ein sehr spannendes Erlebnis. Ein PR-Gag der russischen Rüstungsexport-Firma schlechthin. Und ich habe heute einen Artikel darüber geschrieben. Morgen abrufbar unter Spiegel-Online. Ich hoffe, ihr habt Lust, reinzugucken!!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-7629985238509213040?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/7629985238509213040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=7629985238509213040' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/7629985238509213040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/7629985238509213040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/die-ak-47-wird-60-und-der-urvater.html' title='Die AK-47 wird 60 und der Urvater Michail Kalaschnikow wurde ausgegraben!'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro-ATYBYNCI/AAAAAAAAAB0/2IUbyKVLk4w/s72-c/klein+P7060103.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-5755346527603348064</id><published>2007-07-06T10:44:00.000-07:00</published><updated>2007-07-06T10:49:43.481-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro5_6YBYNAI/AAAAAAAAABk/WYwV1wWzAv4/s1600-h/kleinP7050066.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro5_6YBYNAI/AAAAAAAAABk/WYwV1wWzAv4/s320/kleinP7050066.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5084141670205240322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Seid ihr schon einmal morgens aus dem Haus gegangen, habt am nächsten Kiosk euch ein Bier geholt und damit zur Arbeit gegangen?&lt;br /&gt;- keine Panik. Ich auch nicht. Es fällt mir aber wieder auf, wie viele Leute das hier tun. Auch Mädels, die keine zwanzig sind.&lt;br /&gt;Dafür aber magersüchtig.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-5755346527603348064?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/5755346527603348064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=5755346527603348064' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5755346527603348064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/5755346527603348064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/seid-ihr-schon-einmal-morgens-aus-dem.html' title=''/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro5_6YBYNAI/AAAAAAAAABk/WYwV1wWzAv4/s72-c/kleinP7050066.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-196350374104622969</id><published>2007-07-06T10:30:00.000-07:00</published><updated>2007-07-06T10:43:08.020-07:00</updated><title type='text'>Keine Zeit, Moskau zu entdecken.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro58jYBYM_I/AAAAAAAAABc/U65n1VcBhxY/s1600-h/kleinP7050067.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro58jYBYM_I/AAAAAAAAABc/U65n1VcBhxY/s320/kleinP7050067.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5084137976533365746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Von Moskau habe ich in der vergangenen Woche noch nicht mehr gesehen, als die üblichen verdächtigen Ecken und Sehenswürdigkeiten (достсопримечательносты - das längste russische Wort ever!). Zu lange war ich abends im Büro, zu früh spät bin ich morgens aufgestanden.&lt;br /&gt;Aber natürlich bin ich den Arbat hoch und runtergeschlendert, habe mir kitschige Sachen angesehen und die Künstler beobachtet.&lt;br /&gt;Ich freue mich auf das Wochenende, um endlich Moskau wieder neu zu entdecken. Auch die schönen Seiten - jenseits der Metro und der übervollen Tverskaja, wo das Büro liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite hat es auch einen Vorteil, wenn einem die Arbeit abends bis in die Unendlichkeit an den Schreibtisch kettet: Man verpasst die Rush-Hour in der Metro, und das ist gut für die Nerven und den Wasserhaushalt des Körpers.&lt;br /&gt;Wahnsinn, wie viel schneller im Vergleich zu New York die U-Bahnen hier hintereinander getaktet sind. Zum Teil rollt alle 30 Sekunden ein Zug ein- und immer sind die Waggons übervoll. Ich hatte noch nie einen Sitzplatz.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-196350374104622969?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/196350374104622969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=196350374104622969' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/196350374104622969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/196350374104622969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/keine-zeit-moskau-zu-entdecken.html' title='Keine Zeit, Moskau zu entdecken.'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Ro58jYBYM_I/AAAAAAAAABc/U65n1VcBhxY/s72-c/kleinP7050067.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-1830338074202129976</id><published>2007-07-03T14:04:00.000-07:00</published><updated>2007-07-03T14:12:38.634-07:00</updated><title type='text'>Der Platz der Wünsche</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Roq6aYBYM7I/AAAAAAAAAA8/TjDTvb_5u1Q/s1600-h/P7030037.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Roq6aYBYM7I/AAAAAAAAAA8/TjDTvb_5u1Q/s320/P7030037.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083080091728622514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Roq6aoBYM8I/AAAAAAAAABE/CrKe6iiaVRE/s1600-h/P7030038.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Roq6aoBYM8I/AAAAAAAAABE/CrKe6iiaVRE/s320/P7030038.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083080096023589826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Dies ist der Ort der Wünsche auf dem Roten Platz, an welchem man eine Kopeke über die linke Schulter wirft und sich dabei etwas wünschen kann. Die alten Alkis, die sich um diesen Ort postiert haben, leben von den Wunsch-Kopeken der Träumer und zanken sich mitunter bitter, wer die Kopeke auslesen darf. Das bunte Treiben ist erbamungslos. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-1830338074202129976?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/1830338074202129976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=1830338074202129976' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/1830338074202129976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/1830338074202129976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/der-platz-der-wnsche.html' title='Der Platz der Wünsche'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/Roq6aYBYM7I/AAAAAAAAAA8/TjDTvb_5u1Q/s72-c/P7030037.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-6367860326911127543</id><published>2007-07-03T12:38:00.000-07:00</published><updated>2007-07-03T12:49:37.800-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RoqoNYBYM4I/AAAAAAAAAAk/KMht4-HS6Lc/s1600-h/P7030059.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RoqoNYBYM4I/AAAAAAAAAAk/KMht4-HS6Lc/s320/P7030059.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083060077181023106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RoqoN4BYM5I/AAAAAAAAAAs/SuKegs6dpZg/s1600-h/P7030058.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RoqoN4BYM5I/AAAAAAAAAAs/SuKegs6dpZg/s320/P7030058.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083060085770957714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der zerzauste Mann, der mich früh am Morgen aus dem Bett klingelte, grummelte irgendwas unverständlich durch seine Zahnlücke, krallte sich einen Stuhl und bohrte kommentarlos ein Loch in die Tür. Dann zog er ein Kabel hindurch und drückte es mir in die Hand: "Sie sind jetzt online". Ich runzelte die Stirn. War das der Internet-Service-Dienst, den ich bestellt hatte? Ich war erstaunt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zur Arbeit kaufte ich Obst und Gemüse am Straßenrand.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-6367860326911127543?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/6367860326911127543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=6367860326911127543' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/6367860326911127543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/6367860326911127543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/der-zerzauste-mann-der-mich-frh-am.html' title=''/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RoqoNYBYM4I/AAAAAAAAAAk/KMht4-HS6Lc/s72-c/P7030059.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-633030828644769641.post-6623534277306650207</id><published>2007-07-03T12:02:00.000-07:00</published><updated>2007-07-03T12:35:49.135-07:00</updated><title type='text'>Moskau - Begegnungen nach zwei Jahren</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RoqhpYBYM2I/AAAAAAAAAAU/wsjwOk0EUb8/s1600-h/P7030035.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RoqhpYBYM2I/AAAAAAAAAAU/wsjwOk0EUb8/s320/P7030035.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083052861635965794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am Flughafen in Moskau wartete Putin auf mich - genauer gesagt: Putins Protrait auf einem Spiegel-Titelbild, das sich der Fahrer der Redaktion demonstrativ vor das Gesicht hielt. Er hatte einen sympatischen Sinn für Humor, den ich sofort gerne mochte. Im schnellen Audi fuhr er mich ein-einhalb Stunden lang mit einem wahnsinnigen Tempo einmal quer durch die Stadt: vom äußersten Süden in den höchsten Norden. Meine Wohnung liegt noch hinter dem Botanischen Garten, so weit außerhalb, dass ich es mir leisten kann. Dennoch habe ich eine sehr schöne Ecke erwischt, sehr grün, kaum Wohnblöcke, gepflegt und mit vielen Parks in der Nähe: knapp eine Stunde Fahrtzeit bis zum Spiegel-Büro in der nähe des Roten Platzes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Mitbewohnerin hat - wie soll man es anders erwarten von der jungen und aufstrebenden Elite Moskaus - Wirtschaft studiert und ist mit ihren 24 Jahren - natürlich- schon lange mit ihrem Studium fertig. Sie arbeitet bei einer der vielen tausend Moskauer Banken, die natürlich halb zu Gazprom und halb einem Oligarchen gehört. Wir redeten beim Tee lange über den neuesten Moskauer Trend: "Plastik", wie es auf Russisch so schön heißt. Sie stöhnt, sie habe so viel zu tun, da alle Moskowiter seit neuestem mit Kreditkarten einkaufen würden. Die Banken kämen gar nicht hinterher, all die bargeldlosen Zahlungen zu buchen und die Läden mit technischen Geräten auszustatten. Ich war insgeheim erfreut, vielleicht hat das Rubel-Scheine zählen bald ein Ende...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/633030828644769641-6623534277306650207?l=russland-notizen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://russland-notizen.blogspot.com/feeds/6623534277306650207/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=633030828644769641&amp;postID=6623534277306650207' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/6623534277306650207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/633030828644769641/posts/default/6623534277306650207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://russland-notizen.blogspot.com/2007/07/moskau-begegnungen-nach-zwei-jahren.html' title='Moskau - Begegnungen nach zwei Jahren'/><author><name>Simone Schlindwein</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_tDBcg8fA5WI/RoqhpYBYM2I/AAAAAAAAAAU/wsjwOk0EUb8/s72-c/P7030035.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
